6. Dezember 2016

Akupuntur, Tee, Damm-Massage

Fit werden für die Geburt

Akupuntur, Tee, Dammmassage
© privat

Mittlerweile geht es mit großen Schritten in Richtung Geburt. Im Vorbereitungskurs hat Steffi viele Tipps bekommen, wie sie sich dafür fit machen kann. Ob es hilft?

Es gibt, das muss ich vorwegnehmen, für die Wirksamkeit vieler Maßnahmen keinen ausreichenden wissenschaftlichen Beleg. Es ist jedem selber überlassen, ob er sich aus der Vielzahl der Möglichkeiten ein paar Einzelne herauspicken möchte, die ihm sinnvoll erscheinen. Das hat mir auch die Hebamme bei der Anmeldung im Krankenhaus geraten.

So bereite ich mich auf die Geburt vor

    • Geburtsvorbereitende Akupunktur: Diese kann ab der 36. Schwangerschaftswoche eingesetzt werden – das weiß ich von Anna aus unserem Geburtsvorbereitungskurs, die sich als Hebamme auch auf Akupunktur spezialisiert hat. Ziel der Maßnahme ist es, die Wirksamkeit der Wehen zu verbessern, damit sich die Eröffnungsphase etwas verkürzt. Man kann zwar keine Wunder erwarten, Annas Erfahrung nach sind aber durchaus 1 – 2 Stunden „herauszuholen“. Ich habe mich erst spät dafür entschieden – und die erste Sitzung nun hinter mir. Mal schauen, wie viele wir noch schaffen 😉 Das Einstechen der insgesamt sechs Nadeln in die Beine empfand ich als fast schmerzfrei. Sie sind nämlich so dünn, dass man den Piks nur ganz minimal spürt. Während der 20 Minuten, in denen die Nadeln in meinen Beinen waren, hat Anna meinen Mutterpass kontrolliert und mir Fragen rund um die Geburt beantwortet. Auch das Herausziehen der Nadeln habe ich kaum gespürt.
    • Himbeerblätter-Tee: Seit ein paar Wochen gibt es bei mir jeden Tag eine Tasse Himbeerblättertee. Ich bin sowieso ein Fan von Kräutertees, da ist es für mich nicht entscheidend, welche Sorte ich trinke. Himbeerblättertee hat den Ruf, wehenfördernd und entkrampfend zu wirken. Wäre ja schön, wenn das stimmt.
    • Damm-Massage: Leider zwar oft ein Tabu-Thema, aber Anna hat uns ganz dringend dazu geraten, ab der 34. Schwangerschaftswoche regelmäßig Damm-Massagen durchzuführen. Das Gewebe wird dadurch weicher und dehnungsfähiger – Risse während der Geburt sind zwar meist nicht vermeidbar, aber nachweislich geringer. Nötig ist dazu ein Öl auf möglichst natürlicher Basis ohne Zusätze, weil dieses in der Regel besser verträglich ist. Eine Anleitung haben wir auf einer kleinen Karte erhalten, man wird aber auch im Internet fündig.

Ob das alles etwas bringt – ich lasse mich überraschen. Der Geburtsschmerz wird sicher kein Zuckerschlecken, soviel steht fest. Aber zumindest kann ich mit einem guten Gefühl in die Geburt gehen. Und das Ergebnis entschädigt für alles – das erzählen auch alle meine Freundinnen, die bereits Mütter sind.UPDATE +++ UPDATE +++ UPDATE

Am 6. Dezember, morgens um 4.05 Uhr, wurde die kleine Julia geboren. Mutter und Kind sind wohlauf! Wie es losging und wie die Geburt verlaufen ist, erfahrt ihr bald an dieser Stelle.

Kommentar schreiben

Mit Absenden deines Kommentars erklärst du dich mit der Verarbeitung deiner hier angegebenen Daten einverstanden (Datenschutzerklärung). Diese werden nur zur Verwaltung der Kommentare verwendet und keinem anderen Zweck zugefügt. Du kannst jederzeit per E-Mail an datenschutz@bayard-media.de der Speicherung deiner Daten widersprechen.

* Notwendige Angaben

Menü
nach oben
X
Cover
Leben & erziehen – das Elternmagazin. ❯ Jetzt reinblättern