14. Dezember 2016

Der Geburtsbericht

Julia ist da!

© privat

Unsere Kollegin Steffi hat am Nikolaustag eine kleine Tochter auf die Welt gebracht. Wir gratulieren von ganzem Herzen – lest hier ihren Geburtsbericht

Liebe Julia,

neun Monate haben wir ganz gespannt auf dich gewartet. Uns vorgestellt, wie es wohl sein würde, wenn wir dich zum ersten Mal sehen dürfen. Und dann kamst du – schneller als erwartet – in unser Leben geschneit.

Mit Wehen in die Wanne

Aber erst mal von vorne: Den Abend des 5. Dezembers haben dein Papa und ich noch ganz entspannt vor dem Fernseher verbracht. Ich schätze, du magst Musik – denn bei der Wiederholung von „Voice of Germany“ hat es in meinem Unterbauch leicht zu Ziehen begonnen. Als wir dann ins Bett gehen wollten, war für mich an Einschlafen nicht mehr zu denken. Ich habe mir ein heißes Bad eingelassen und das Ziehen im Unterbauch mit einer Wehen-App auf dem Handy dokumentiert. Nachdem eine Stunde lang die Abstände zwischen den Wehen etwa fünf bis sechs Minuten betrugen, habe ich im Krankenhaus angerufen und gegen Mitternacht deinen Papa aufgeweckt.

Wie lange wird es dauern?

In der Klinik wurden wir von einer Hebamme in Empfang genommen. Sie hat mich an das CTG angeschlossen und den Muttermund kontrolliert: einen halben Zentimeter war er schon offen – und Mathias und ich haben uns auf einen mehrstündigen Wehenmarathon eingestellt. Beim Kuscheln im Wehenzimmer ist dann die Fruchtblase geplatzt. Die Hebamme hat deinen Papa zur Anmeldung an den Empfang geschickt – und ich hatte zwischenzeitlich ganz schöne Mühe, die Schmerzen zu veratmen. Aber sie haben auch gewirkt, denn bei der erneuten Kontrolle des Muttermunds kam die große Überraschung: Er war schon komplett offen. Ab in den Kreißsaal!

Dein Papa hat geweint vor Glück

Die Zeit dort habe ich nur noch schemenhaft wahrgenommen. Als Mathias wieder da war, lag ich bereits in den Presswehen. Zehn Minuten nach dem Eintreffen des Arztes kam dein kleines Köpfchen zum Vorschein. Mit der nächsten heftigen Wehe kamst du dann zur Welt, meine Kleine. Das allererste, das ich gesehen habe, war dein Papa. Er hat geweint vor lauter Glück. Nachdem er die Nabelschnur durchgeschnitten hat, haben sie dich zu mir gebracht und auf die Brust gelegt. Das Gefühl des Glücks war unbeschreiblich – wir haben uns buchstäblich im ersten Augenblick in dich verliebt.

Wir freuen uns auf das Leben mit dir

Du warst hellwach und viel schöner, als wir uns das jemals hätten vorstellen können. Mein Versprechen, dass wir dir all unsere Zuneigung schenken und immer auf dich aufpassen werden, werde ich sicher halten. Den richtigen Papa hast du jedenfalls dafür – ich könnte dir gar keinen besseren wünschen.
Auch dein Name war uns nach einigen Minuten des Kennenlernens klar – du sollst eine Julia sein. Nun freuen wir uns auf die gemeinsame Zeit als kleine Familie. Es wird sicher nicht immer einfach: Ein neuer Alltag mit vielen Veränderungen für uns alle, in den wir uns erst einmal einfinden müssen. Aber es wird auch sehr aufregend und spannend werden. Wir können uns ein Leben ohne dich auf jeden Fall jetzt schon nicht mehr vorstellen.
In Liebe, deine Eltern

Wie der gemeinsame Start als Familie klappt, darüber erzähle ich euch an dieser Stelle bald mehr.

Ein Kommentar

  1. Herzlichen Glückwunsch nachträglich!

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