31. Oktober 2016

Endlich Zeit zum Relaxen

Mutterschutz, ich komme!

© erreperdomo/iStockphoto.com

Unsere Kollegin Steffi verabschiedet sich in den Mutterschutz. Entspannung, die sie nach den vergangenen Monaten dringend brauchen kann…

Wenn ich auf meine bisherige Schwangerschaft zurückschaue, kann ich sagen, dass ich eine sehr schöne Zeit hatte. Trotzdem war nicht immer alles rosarot. Der Alltag hat mich an meine körperlichen Grenzen gebracht. Obwohl ich ab einem gewissen Grad der Schwangerschaft nicht mehr zu hundert Prozent leistungsfähig war, sind die Anforderungen immer weiter gestiegen.

Freizeit, Arbeit, Baby-Planung

Da war zum Beispiel das Festwochenende unserer Feuerwehr, das ich als Mitglied der Vorstandschaft unterstützt habe. Auch privat war dieses Jahr sehr viel geboten: Wir waren an den allermeisten Wochenenden ausgebucht. Im Verlag ging es bis zu meinem letzten Tag ebenfalls noch rund.

Daneben war auch für das Baby einiges zu tun:
– Arzttermine wahrnehmen
– Organisatorisches, wie zum Beispiel: Hebamme suchen, Auswahl des Krankenhauses
– Anschaffung von Kinderwagen, Babyschale, Wickelkommode etc.
– Renovierung und Einrichtung des Kinderzimmers
– Klärung finanzieller Dinge, wie beispielsweise Elterngeld

Der Endspurt: Stress pur!

In stressigen Zeiten waren die Batterien teilweise so leer, dass ich kurz davor war, in Tränen auszubrechen. Als ich eines Tages eine schwangere Freundin darauf anspreche, erfahre ich, dass es ihr ähnlich geht: „Ich liege an manchen Abenden auch total k.o. im Bett und merke, dass ich mir heute wieder zu viel zugemutet habe“, erzählt sie. Ich bin erleichtert zu hören, dass es anderen werdenden Mamas genauso geht.

Land in Sicht – Mutterschutz ahoi!

Zum Glück wird es bei mir jetzt entspannter, denn in der kommenden Woche beginnt mein Mutterschutz und ich bin – dem Resturlaub sei Dank – jetzt schon zu Hause. Endlich schaffe ich es, zu entspannen und meinem Baby und mir genügend Auszeiten zu gönnen. Ich schlafe aus und kann endlich in den Tag hineinleben. Dabei bin ich etwas schadenfroh und denke an alle Freunde und Bekannte, die gerade in der Arbeit sitzen. 😉

Allen Bald-Mamas, die das hier lesen, möchte ich gerne mit auf den Weg geben: Wenn ihr manchmal das Gefühl habt, euch ist alles zu viel – haltet durch! Und versucht, euch vielleicht doch mal ein paar Minuten Ruhe zu gönnen. Ihr dürft zu Recht stolz auf alles sein, was ihr leistet! Und für alle Eltern, die jetzt schon im täglichen Familien-Chaos bestehen, gilt das natürlich sowieso.


Wie meine Schwangerschaft weiter verläuft und wie es mein Mann und mir als werdenden Eltern geht, darüber erzähle ich euch an dieser Stelle bald mehr – wenn ich nicht gerade im „Schwangeren-Relax-Modus“ bin.

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