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Diese 5 Minuten verändern mehr, als du denkst

Warum es im Familienalltag nicht immer auf mehr Zeit, sondern auf kleine Spielmomente ankommt

"Wir müssten eigentlich öfter spielen..." – ein Gedanke, den viele Eltern kennen. Zwischen Alltag, To-dos und Verpflichtungen bleibt oft wenig Raum für gemeinsame Zeit. Doch die Marke kinder hat eine gute Nachricht: Es braucht nicht mehr Stunden, sondern bewusste Momente.

© Ferrero

Wenn aus "gleich" ganz schnell "später" wird

"Mama, spielst du mit mir?" – und während wir noch antworten "gleich", greifen wir nebenbei zum Handy, räumen schnell etwas weg oder denken schon an den nächsten Termin. Diese kleinen Momente passieren jeden Tag. Und oft merken wir gar nicht, wie schnell sie vorbeiziehen.

Viele Eltern haben das Gefühl, nicht genug Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Dabei liegt die Lösung oft näher, als man denkt.
 

Warum wenige Minuten den Unterschied machen

Entscheidend ist nicht, wie lange Eltern mit ihren Kindern spielen, sondern wie intensiv diese Momente sind. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass vor allem die Qualität der gemeinsamen Interaktion entscheidend für die Entwicklung von Kindern ist – es geht nicht um aufwendiges Spiel und ein durchgetaktetes Programm.*

Auch Beobachtungen aus dem Alltag von Familien deuten darauf hin, dass gemeinsames Spielen mehr bewirken kann, als wir oft annehmen: Nähe entsteht, Kommunikation wird intensiver – und selbst körperliche Reaktionen wie die Herzfrequenz von Eltern und Kindern können sich dabei angleichen.*

Spielen ist viel mehr als Zeitvertreib

Der Hamburger Entwicklungsforscher Prof. Dr. André Zimpel bringt es auf den Punkt: "Freies Spiel ist Turbolernen, weil Kinder damit gleich nach der Geburt ohne Aufforderung beginnen, weil es aus eigenem Antrieb entsteht und das Gehirn ganzheitlich aktiviert. Wenn Kinder spielen, verknüpfen sie Emotionen, Erfahrungen und Gedanken zu stabilen neuronalen Netzwerken. So entstehen nicht nur Wissen, sondern vor allem Fähigkeiten wie Fantasie, Empathie, Kreativität, abstraktes Denken, Frustrationstoleranz, Selbstvertrauen und Problemlösekompetenz, die ein Leben lang tragen." 

Kinder lernen beim Spielen nicht nur Inhalte – sie füllen damit entwicklungstechnisch ihren Werkzeugkasten, der sie ein Leben lang begleitet. 

Die Einladungen, die wir oft übersehen

Kinder warten nicht auf perfekt geplante Spielzeiten. Sie laden uns jeden Tag ein – nur oft auf leise Weise: Ein Blick, der sagt: "Kommst du mit?" Ein Spielzeug, das uns in die Hand gedrückt wird. Ein "Guck mal!", das sind alles Aufforderungen. Hier liegen die wertvollsten Momente. Und hier entscheiden wir, ob wir sie nutzen – oder verstreichen lassen.

Kleine Spielpausen mit großer Wirkung

Aus dieser Idee heraus ist das Konzept der sogenannten #PlayBreak entstanden: Die Kampagne von kinder ist ein Aufruf an Familien, sich täglich bewusste Spielmomente zu schenken. Grundlage sind zwei unabhängige Studien, die kinder im Rahmen der „Value of Play"-Initiative in Auftrag gegeben hat.

#PlayBreak-Ideen 

Kein durchgeplantes Programm, kein Anspruch auf Perfektion – sondern ein paar Minuten echte Aufmerksamkeit. Das kann ganz einfach aussehen:

  • Geschichte weiterdenken: Einer beginnt, dann wechselt ihr euch nach jedem Satz ab.
  • Gemeinsam einen Turm bauen – mal sehen, wie hoch er wird...
  • Ein spontaner Tanz
  • "Ich sehe was, was du nicht siehst" auf dem Weg zum Kindergarten 

  • Geräusche raten: du machst ein Geräusch nach, dein Kind versucht es zu erraten und andersherum

  • "Wer bin ich?"

  • Rücken malen: "Malt" euch gegenseitig Motive (Sonne, Blume etc.) mit dem Finger auf den Rücken und versucht diese zu erraten

  • ein paar Minuten Der Boden ist Lava

Wichtig ist nicht, wie lange diese Momente dauern. Sondern, dass ihr sie nutzt.

Am Ende zählen genau diese Momente

Wenn wir uns selbst zurück erinnern, sind viele der schönsten Kindheitserinnerungen oft nicht lang geplante, perfekt organisierte Nachmittage, sondern spontane Momente, die sich ergeben haben und das Beste daraus gemacht wurde. Ein Reminder dafür, jeden Moment mit unseren Kindern zu nutzen. ❤️

Weitere Informationen zur "Value of Play"-Initiative sowie Inspiration und Spielideen für Familien findet ihr unter kinder.com

* Ang, L. et al. (2025) The Power of Play (PoP) Study: Understanding the Role and Value of Play in Supporting Early Learning and Development. Final Report. London: UCL Institute of Education. 

Wass, S. et al. (kinder/Ferrero & University of East London) (2025) kinder Final Research Report: How Play Can Enhance Physical Proximity, Shared Language and  Physiological Synchrony. Research Report. London: kinder/Ferrero; University of East  London.