Kleine Kunstwerke aus Eis

Gefrorene Seifenblasen: Cooler Spaß für Kinder

Seifenblasen im Sommer sind der Hit! Aber wusstet ihr, dass man auch gefrorene Seifenblasen machen kann? Wir zeigen euch, wie sie gelingen.

Gibt es ein Kind, das keine Seifenblasen mag? Vermutlich nicht! Nur leider ist der Pustespaß hierzulande zumeist auf den Sommer begrenzt – es sei denn, ihr lasst die Sauerei auch drinnen zu. Eine großartige Alternative für die kalte Jahreszeit sind gefrorene Seifenblasen. Neben Schneemannbauen und Schlittenfahren ein absolutes Highlight für den Winter!

Rezept für gefrorene Seifenblasen

Mit normalen Seifenblasen aus dem Laden könnt ihr Seifenblasen zwar auch gefrieren lassen, sie halten nur leider nicht so lang. Die Lösung heißt Zucker: Mischt ihr ihn zur Seifenlauge hinzu, wird die Hülle der Seifenblase dicker und geht dementsprechend nicht so schnell kaputt.

Diese Zutaten braucht ihr

  • ½ Liter warmes Wasser
  • ca. 90 Milliliter Spülmittel (ohne rückfettende Substanzen, also kein Balsam- oder Creme-Spülmittel)
  • ca. 5 Esslöffel Zucker

Alternativ könnt ihr auch einfach zwei Esslöffel Zucker mit 70 Milliliter fertiger Seifenlauge (z. B. Pustefix, Inhalt 70 Milliliter) vermischen.

So wird die Mischung hergestellt

Spülmittel und Zucker zum Wasser geben und gut verrühren. Vor dem Benutzen ungefähr eine Viertelstunde kalt stellen. Ist die Lösung noch zu warm, platzen die Seifenblasen sofort an der kühlen Luft.

Nimmt man die fertige Seifenblasenmischung, sollte man diese kurz erwärmen, bevor man den Zucker hinzufügt. Anschließend auch erst erkalten lassen, bevor man mit dem Pusten beginnt.

Temperatur und Gefrierpunkt sind entscheidend

Wann wird es mal wieder richtig Winter? Das werdet ihr euch sicherlich häufiger fragen, wenn ihr gefrorene Seifenblasen machen möchtet. Denn der Gefrierpunkt ist entscheidend, damit die kleinen Kunstwerke gelingen. Je kälter, desto besser: Ab 0 Grad können Seifenblasen gefrieren, schneller und besser erstarren sie jedoch bei Temperaturen ab minus fünf Grad.

Ist es richtig kalt, kann eine gefrorene Seifenblase minutenlang halten, also viel länger als eine herkömmliche Seifenblase. Allerdings darf es nicht zu windig sein, regnen oder schneien – dann zerplatzen die gefrorenen Seifenblasen leider recht schnell.

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Gefrorene Seifenblasen – wie geht das?

Ist es draußen eisig kalt, kann es losgehen. Am besten pustet ihr die Seifenblasen vorsichtig auf einen glatten oder weichen Untergrund, nicht direkt in die Luft. Dazu könnt ihr auch einen Strohhalm nehmen, um die Blase ganz sanft zu platzieren.

Je nach Außentemperatur, beginnt die Seifenblase sofort zu gefrieren. Wenn ihr ganz nah ran geht, könnt ihr schon nach wenigen Sekunden sehen, wie sich auf der Oberfläche kleine Kristalle in den schönsten Mustern bilden. Ist es richtig eisig kalt, verwandelt sich die gesamte Seifenblase in eine kleine Kristallkugel. Willkommen im eigens herbeigepusteten Winterwonderland!

Seifenblasen gefrieren lassen mit kleinen Kindern

Sind die Kids noch kleiner, haben sie meistens noch nicht die Geduld und das Geschick gefrorene Seifenblasen herzustellen. Mit diesem kleinen Winter-Projekt klappt es aber trotzdem. Dazu gebt ihr die oben beschriebene Seifenlauge in kleine Teelichtgläser. Nun dürfen die Kleinen mit einem Strohhalm so lange Luft darein pusten, bis viele kleine Seifenblasen entstehen. Am besten so lange blubbern, bis die Blasen über den Rand der Teelichtgläser hinausgehen. Ist es kalt genug, beginnen die Seifenblasen nun zu gefrieren. Kleiner Extra-Tipp: Stellt die Teelichtgläser vorher mindestens eine Stunde nach draußen oder ins Gefrierfach. Dann gefrieren die Seifenblasen besser am Glas. 

Video-Tipp: So kannst du gefrorene Seifenblasen fotografieren

Da jede gefrorene Seifenblase einzigartig aussieht, eignen sie sich auch super als Fotomotiv. Tipps, wie man sie am besten ablichtet, findet ihr in diesem Video.

Unsere Autorin

Jana Kalla ist Chefredakteurin bei Leben & erziehen. Vorher war sie viele Jahre lang hauptsächlich im Beauty-Kosmos unterwegs.

Seit sie einen eigenen kleinen Sohn hat, ist ihr Leben nicht nur um einiges turbulenter geworden, es hat auch dazu geführt, dass sie ihr Themenspektrum erweitert hat. Und was könnte es Schöneres geben, als über Windeln und Wimperntusche zu schreiben?

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