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Salmonellen bei Ferrero: 266 Fälle bekanntgeworden – überwiegend Kinder sind betroffen

Vorsicht beim Naschen von Schokobons, Ü-Eier und Co.! Nachdem der Ferrero-Konzert im April einige seiner beliebtesten "kinder"-Produkte aufgrund einer potenziellen Salmonellen-Gefahr zurückgerufen hatte, sind über 266 Fälle bekannt geworden. Welche Süßigkeiten betroffen sind, listen wir euch hier auf.

Leergenascht! Zur Zeit solltet ihr besser das Mindesthaltbarkeitsdatum eurer Schokobons checken.
© Foto: Leben & erziehen
Leergenascht! Zur Zeit solltet ihr besser das Mindesthaltbarkeitsdatum eurer Schokobons checken.

Zahlreiche Krankheits- und Verdachtsfälle von Ferrero-Produkten

Mai 2022: Nachdem sich im April mehrere Menschen mutmaßlich durch den Verzehr von Schokolade aus dem Hause Ferrero mit Salmonellen infiziert hatten, rief der Konzern zahlreiche Chargen zurück. Nun wurden neue Zahlen bekannt: Mindestens 266 Krankheitsfälle sowie 58 Verdachtsfälle gebe es europaweit, so die EU-Gesundheitsbehörde EDCD.

Betroffen seien überwiegend Kinder unter zehn Jahren, die meisten von ihnen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Auch in Deutschlang gab es in diesem Zusammenhang Salmonellen-Fälle. In den Supermärkten dürften die betroffenen Chargen nicht mehr im Umlauf sein, doch es lohnt sich, im Privaten weiterhin auf die Packung zu schauen. Welche Produkte genau betroffen sind, lest ihr unten.

Ferrero ruft beliebte Schokoladenprodukte zurück

April 2022: Ostern steht vor der Tür, damit einhergehend: die Zeit der großen Nascherei. Und wir geben zu, nicht nur bei unseren Kindern stehen Ü-Eier, Kinderschokolade und Schokobons hoch im Kurs. Auch wir greifen gern mal zu. Aktuell aber mit etwas mehr Umsicht. Denn: Der Ferrero-Konzern ruft einige seiner Chargen zurück. Der Hintergrund: In mehrern Ländern haben sich Menschen mit Salmonellen infiziert. Darunter auch einige Kinder. Es wird vermutet, dass die Erkrankung mit dem Konsum der Schokolade zusammenhängt. 

Reine Vorsichtsmaßnahme

Um eine reine Vorsichtsmaßnahme handele es sich bei dem Rückruf, liest man aktuell in einer offiziellen Pressemitteilung von Ferrero:

"Obwohl keines unserer auf den Markt gebrachten kinder Produkte positiv auf Salmonellen getestet wurde und wir keine Verbraucherbeschwerden erhalten haben, nehmen wir die Angelegenheit sehr ernst, denn der Schutz der Verbraucher hat für uns oberste Priorität."

Aktuell werden zusammen mit den nationalen Gesundheitsbehörden umfassende Untersuchungen angestellt. 

Ich habe eine dieser Süßigkeiten im Haus  – und jetzt?

Alle betroffenen Produkte wurden in einer Fabrik in Belgien hergestellt und sollten schnellstmöglich aus dem Einzelhandel verschwinden. Solltet ihr aber dennoch eines der oben gennanten Produkte im Vorratsschrank haben, meldet euch umgehend bei:

Ferrero MSC GmbH & Co. KG
Consumer Service
60624 Frankfurt

Tel.: +49 (0)69 / 665 666-0
(Montag – Freitag 8:30 – 17:30 Uhr)
consumerservice@ferrero.com 

Wer die Schokolade schon verspeist hat, sollte sich mit seinem (Kinder-)Arzt in Verbindung setzen, vor allem wenn innerhalb von 12 bis 36 Stunden folgende Symptome auftreten: 

  • Unwohlsein
  • Durchfall
  • Kältegefühl
  • Kopf- und Bauchschmerzen
  • Erbrechen 
  • Fieber
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