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Trockene Augen in der Schwangerschaft – was kann ich dagegen tun?

Wie so häufig sind mal wieder die Hormone Schuld: Trockene Augen in der Schwangerschaft sind keine Seltenheit. Wir zeigen, was hilft!

Trockene Augen in der Schwangerschaft äußern sich häufig durch ein unangenehmes Brennen und Jucken.
© Foto: Getty Images
Trockene Augen in der Schwangerschaft äußern sich häufig durch ein unangenehmes Brennen und Jucken.

Warum trocknen die Augen in der Schwangerschaft aus?

Trockene Augen sind in der Schwangerschaft keine Seltenheit, denn durch die hormonelle Umstellung wird die Zusammensetzung sowie die Menge der Tränenflüssigkeit nachhaltig beeinflusst, sodass trockene Augen die Folge sind. Die Tränenflüssigkeit ist für die Augen wichtig, denn durch sie wird die Binde- und Hornhaut ernährt und Fremdkörper heraus gespült. Des Weiteren enthält die Tränenflüssigkeit keimtötende Inhaltsstoffe, sodass das Auge vor Infektionen geschützt ist. Bemerkbar machen sich trockene Augen durch ein Brennen und Jucken in den Augen. Nicht selten hat man das Gefühl, als wäre Sand in den Augen und sie röten sich schnell.

Trockene Augen? Das solltet ihr als Schwangere vermeiden: 

  • Ihr tragt normalerweise Kontaktlinsen? Lasst sie in dieser Phase der Schwangerschaft besser weg und steigt ggf. auf eine Brille um.
  • Um trockene Augen zu schonen, sollte man die Luftfeuchtigkeit in Räumen erhöhen, wobei eine Luftfeuchtigkeit zwischen 55 und 65 Prozent ideal ist.
  • Zudem ist es sehr zu empfehlen, Räume mit einer Klimaanlage zu meiden, ebenso Räume die stark beheizt sind, denn diese klimatischen Bedingungen fördern trockene Augen.
  • Auch Zigarettenrauch reizt die Bindehaut und verschlimmert trockene Augen. Und er ist natürlich ohnehin sehr gesund für euer ungeborenes Baby.
  • Belastet eure Augen nicht unnötig durch zu langes Lesen oder durch eine langanhaltende Arbeit am Bildschirm.

Was kann noch helfen?

  • Zusätzlich kann man sich mit einer Sonnenbrille  gut schützen, denn ein Spaziergang an der frischen Luft bringt die beste Linderung bei trockenen Augen.
  • Vorsicht ist bei rezeptfreien Medikamenten geboten, die als Ersatz-Tränenflüssigkeit dienen. Es gibt kaum medizinische Untersuchungen, mit denen ein Risiko in der Schwangerschaft ausgeschlossen werden kann. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass die Mittel in den Blutkreislauf übergehen und damit das ungeborene Kind beeinträchtigen.
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