Sofa-Abend

11 Serien über Familien, die ihr gesehen haben müsst

Es gibt mittlerweile eine Menge Serien, die man streamen kann. Unsere Favoriten der Redaktion zeigen Familienleben auf besonders lustige oder authentische Art. Für einen schönen Abend mit dem Partner oder der besten Freundin.

Wer hat sie NICHT gesehen!? Die Gilmore Girls begeistern seit Jahren ...
© Foto: Getty Images/ Alberto E. Rodriguez / Staff
Wer hat sie NICHT gesehen!? Die Gilmore Girls begeistern seit Jahren ...

Ihr habt mal wieder Lust auf einen schönen Sofa-Abend mit eurem Schatz? Inklusive Serien-Marathon? Dann hätten wir hier ein paar Serien im Angebot, die wir wärmstens empfehlen können. Im Zentrum der Handlung steht immer eine Familie. Aber keine Sorge, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Viel Spaß ...und Popcorn nicht vergessen!

This Is Us

Für Fans der ganz großen Gefühle: Im Zentrum dieser US-Serie steht Familie Pearson. Rebecca und Jack, man könnte sie Traumpaar nennen, bekommen Drillinge. Bei der Geburt verstirbt das dritte Baby auf tragische Weise. Noch am selben Tag bringt das Schicksal Randall, das Adoptivkind schwarzer Eltern, zu seinen Geschwistern Kate und Kevin. In den sechs Staffeln wird regelmäßig zwischen Gegenwart und Vergangenheit gesprungen, teilweise gibt es sogar Ausblicke in die Zukunft. In der Gegenwart sind die Drillinge erwachsen und teilweise sogar selbst schon Eltern. Tipp: Wer nah am Wasser gebaut ist, sollte sich unbedingt für jede Folge eine Packung Taschentücher bereithalten. Ja, für jede Folge! So herrlich emotional ist mit Abstand keine andere Serie.

Wo? Auf Amazon Prime.

Modern Family

Einfach mal abschalten bzw. anschalten und laut loslachen: Mitterweile schon ein Klassiker unter den Familienserien. Und einfach zu lustig. In elf Staffeln baut sich jede kurze Folge rund um die Großfamilie von Jay Pritchett auf. Der hat erneut geheiratet und zwar die wesentlich jüngere Gloria aus Venezuela. Aus ersten Ehe bringt sie ihren Sohn Manny, Jay, der übrigens von "Al Bundy" Ed O'Neill gespielt wird, die erwachsenen Kinder Claire und Mitchell in die Familie ein, die wiederum schon ihre eigenen Kinder haben: Claire mit Ehemann Phil zwei Töchter und einen Sohn. Mitchell mit seinem Partner Cameron die aus Vietnam adpotierte Tochter Lily. Klingt verwirrend? Sobald man nach ein paar Folgen die Charaktere und ihre Eigenheiten kennengelernt hat, wird es richtig witzig. Tipp: Wer mag, sollte unbedingt auf Englisch gucken (mit Untertiteln). Erst dann kommen die Witze so richtig zur Geltung. 

Wo? Mittlerweile auf so gut wie allen gängigen Streaming-Portalen.

Maid

Nicht die typische Familienserie, aber trotzdem (oder gerade deshalb) empfehlenswert: Diese Serie ist weder lustig noch seicht. Sie ist schwere Kost. Aber die Thematik dahinter: unglaublich wichtig! Es geht um die junge Alex, die mit ihrem Freund Sean in einem Wohnwagen lebt. Gemeinsam mit ihrer zweijährigen Tochter Maddy. Die Handlung beginnt mit der Flucht. Alex Flucht vor häuslicher Gewalt. Diese Mini-Serie beschreibt auf so einfühlsame und trotzdem schockierend ehrliche Weise, wie individuell die Schicksale dieser Frauen aussehen können. Und: wie unterschiedlich Familie sein kann. Alex, die alleinerziehende Mutter, die als Haushaltshilfe die Villen reicher Menschen putzt, um sich über Wasser zu halten. Und dennoch mit den bürokratischen Hürden des staatlichen Systems zu kämpfen hat, wenn es beispielsweise um das Sorgerecht für Maddy geht. Am Ende steht der Hoffnungsschimmer über dieser streckenweise doch sehr aufrüttelnden Serie. 

Wo? Auf Netflix.

Working Moms

Tough, tougher, Working Moms! Diese Comedy-Serie dreht sich um die Hauptfigur Kate und ihre Freundinnen Anne und Frankie, die allesamt zur gleichen Zeit Mütter werden. Der Ort des Austauschs über , Fläschen, Babypupse und Beischlaf nach der Geburt? Die Krabbelgruppe! Die weiteren Staffeln drehen sich dann immer mehr um das zentrale Thema: die Vereinbarkeit von Job, Familie – und natürlich den eigenen Interessen. Aber immer mit ordentlich viel Power und richtig gutem Humor. Starke Frauen, denen man gern zuschaut, wie sie sich durchs Leben manövrieren. 

Wo? Auf Netflix.

Gilmore Girls

Redakteurin Michelle ist seit Teenie-Zeiten Fan der Serie, und auch heute noch als Mama: Die Bürger des romantischen (und einzigartigen) US-Bilderbuchstädtchen Stars Hollow, Connecticut, sind bunt, bunter, am buntesten. Neben schillernden (Lebens-)Künstlern, amüsanten Eigenbrötlern und engstirnigen Urgesteinen, leben hier auch die "Gilmore Girls": Mutter Lorelai und Tochter Rory. Lorelai Gilmore wurde bereits sehr früh schwanger – und erhielt keinerlei Unterstützung von ihren sehr wohlhabenden Eltern. Deshalb verließ sie mit 16 Jahren und Babybauch ihr Elternhaus und baute sich in der zauberhaften Kleinstadt ein neues Leben auf. Die Dialoge sind grandios witzig, die Handlung fesselnd. Und, nun, die Mutter-Tochter-Beziehung? Einfach einmalig. Jedoch wird die Familien-Idylle das ein oder andere Mal gehörig durcheinander gebracht. Eine absolute Evergreen-Serie zum Immer-und-immer-wieder-Gucken.

Wo? Zum Beispiel bei Amazon Prime.

Ozark

Hier kommen alle auf ihre Kosten: Die Familie Byrde, die hier im Fokus steht, scheint auf den ersten Blick ganz normal und bodenständig. Und wird dann ganz plötzlich und unfreiwillig aus der Idylle des kleinbürgerlichen Lebens in die illegallen Machenschaften der mexikanischen Drogen-Kartelle gezogen. Vater Marty Byrde eigentlich Finanzberater muss mit seiner Frau Wendy und den Kindern Jonah und Charlotte in die Seenlandschaft der Ozarks im US-Bundesstaat Missouri ziehen. Und hier? Sollen sie für die mächtigen und gnadenlosen Drogenbosse Geld waschen. Dabei verstricken sie sich selbst immer mehr und mehr im Sumpf der Kriminalität. Mit "Ozark" werdet ihr eine ultra-spannende und preisgekrönte Serie suchten. Denn Binge-Watching ist hier garantiert!

Wo? Auf Netflix.

Jane the Virgin

Redakteurin Nora empfiehlt diese Serie im Telenovela-Stil: Jane ist hoffnungslose Romantikerin und schwanger – obwohl sie noch nie Sex hatte! So chaotisch wie die Serie beginnt, ist Janes ganzes Leben: Patchwork, Leben in einem Mehrgenerationenhaushalt, ein berühmter Vater, Morde, Trennungen, Entführungen. Doch egal was passiert, das wichtigste für Jane ist immer die Familie – und für die geht sie (vielleicht) sogar über Leichen!

Wo? Auf Netflix.

Full(er) House

Eine Serie mit Retro-Charakter: Wer hat Full House damals auch so geliebt!? Die Tanners haben uns in den späten Achtzigern und frühen Neunzigern durch Kindheit und Jugend begleitet. Nun gibt es mit Fuller House die Fortsetzung. Immer noch dabei: die Schwestern Stephanie und D.J., die zusammen mit Freundin Kimmy zurück ins Elternhaus in San Francisco ziehen. Selbst Vater Danny, Onkel Jesse und Onkel Joey, sowie Tante Becky und D.J.s Ex Steve treten in dem Remake wieder auf. Ganz ehrlich: Mit dem Original können die neuen Folgen zwar nicht ganz mithalten. Das liegt vermutlich auch an dem fortschreitenden Alter von uns Zuschauerinnen. Aber für Unterhaltung mit Wohlfühl-Charakter sorgt die Serie trotzdem.

Wo? Auf Netflix. 

Chesapeake Shores

Redakteurin Michelle liebt die Heile-Welt-Stimmung im Mehrgenerationen-Familiendrama "Chesapeake Shores", die sich beim Zuschauen wie ein Balsam über die Seele legt: ...aber es gibt auch großes Drama! Nach ihrer Scheidung kehrt Abby O'Brien Winters mit ihren beiden Töchtern in ihre Heimatstadt Chesapeake Shores, Maryland, zurück. Dort warten neben dem Vater und der Großmutter auch ihre zwei Brüder und zwei Schwestern auf sie. Prompt stürzt sie sich in die Arbeit: Das Gasthaus ihrer Schwester muss vor der Zwangsvollstreckung gerettet werden. Ein guter Grund, sich nicht mit den eigenen Problemen zu befassen. Ein Hinderniss stellt anfangs auch Trace Riley dar, ihre erste große Liebe, die sie vor 16 Jahren ganz plötzlich verlassen hat. Die Familiendynamik ist sowieso schon ziemlich unruhig und die Charaktere (erfrischend) quirlig. Für Aufruhr sorgt dann zusätzlich noch Abbys entfremdete Mutter, die in die Stadt zurückkehrt und die heile Welt der Familie ins Stocken bringt …

Wo? Auf Netflix.

Lu von Loser

Autorin Silke ist von dieser deutschen Serie begeistert: Lu ist 32 Jahre alt und wollte immer Musikerin werden – doch jetzt ist sie schwanger. Mit der Rolle als werdende Mutter kann sie sich nicht anfreunden. Alice Gruia spielt nicht nur Lu, sie ist auch Autorin und Regisseurin der Serie. Gedreht hat sie während ihrer eigenen Schwangerschaft. Herausgekommen sind acht schwarzhumorige Folgen, die alle nur wenige Minuten lang sind und dabei wichtige Themen wie die Wochenbettdepression klug thematisieren.

Wo? Alle Folgen sind in der ZDF Mediathek abrufbar.

Breeders

Diese Serie zeigt Familienwahnsinn auf wirklich lustig: Paul und Ally hatten sich ihr Leben irgendwie anders vorgestellt. Zwischen Kindern und Job, schlaflosen Nächten und Hypotheken-Zahlungen verzweifelt das Paar am ganz normalen Familienalltag. "Wir wollten so ehrlich wie möglich sein und vor allem die Momente zeigen, auf die man als Eltern nicht stolz ist", erklärt Schauspieler Martin Freeman, der den Familienvater Paul spielt. Das ist definitiv geglückt!

Wo? Staffel 1, 2 und 3 sind auf Sky abrufbar.

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