"Double Trouble"

Tanja Szewczenko bekommt Zwillinge

Tanja Szewczenko (43) ist nach einem langen, unerfüllten Kinderwunsch wieder schwanger. Nun verriet die ehemalige Eiskunstläuferin, dass sie eineiige Zwillingsjungs erwartet.

Über Tanja Szewczenko

Die ehemalige Eiskunstläuferin Tanja Szewczenko arbeitet seit 2001 als Schauspielerin – von 2002 bis 2005 wirkte sie u. a. in der Daily Soap "Unter uns" mit, von 2006 bis 2009 war sie auch in "Alles was zählt" zu sehen. 

Sie ist mit dem deutschen Eiskunstläufer Norman Jeschke verheiratet – 2011 kam die gemeinsame Tochter Jona zur Welt. Ende 2020 verkündete das Paar, dass es wieder Nachwuchs erwartet – dieses Mal eineiige Zwillinge. Es werden zwei Jungs!

Auf Instagram versorgt Tanja Szewczenko ihre 136.000 Follower regelmäßig mit Updates ihrer Schwangerschaft. So verrät sie unter anderem, dass "5 Jahre Kinderwunsch, Rückschläge und Fehlgeburten" hinter ihr liegen. "Ich erzähle schonungslos und ehrlich, möchte niemandem Angst machen, sondern Mut!"

Tanja Szewczenko über ihre erste Schwangerschaft

Dieser Text stammt aus dem Jahr 2012. Die ehemalige Eiskunstläuferin erzählt von ihrer Schwangerschaft mit Tochter Jona und der Geburt. 

"Schauen Sie mal, was da so blinkt, ist das Herz." Als uns der Arzt via Ultraschall das Herz – vielmehr Herzchen – unserer Tochter Jona auf dem Monitor zeigte, brachen bei meinem Mann Norman und mir alle Dämme. Tränen schossen uns in die Augen. Wir haben Purzelbäume geschlagen vor Freude. Das hat sich Jona wohl abgeguckt. Denn unsere Kleene war während der Schwangerschaft sehr aktiv. Abends um halb zehn ging es rund in Mamas Bauch. Die Mama ließ es während der neun Monate eher ruhig angehen. Man könnte auch sagen, sie war eine faule Socke. Ja, ich weiß, Sport in der Schwangerschaft tut Mutter und Kind gut. Aber dafür hatte ich keine Zeit. Wenn man nämlich keinen blassen Schimmer hat, was nach den neun Monaten auf einen zukommt, sollte man sich informieren. Gute Vorbereitung ist alles, dachte ich mir, und habe die Zeit intensiv genutzt, um Ratgeber wälzen, mich mit Freundinnen auszutauschen, dem Erstausstattungseinkaufsrausch zu verfallen ... Aber: Man kann sich nicht auf alles vorbereiten.

Auf eine schwere Geburt zum Beispiel. Puh, war das ... lang! Dabei war ich guter Dinge, als ich ins Krankenhaus kam. Die Wehen gingen los – nach fünf Stunden kamen sie im Abstand von fünf Minuten. Demnach würden wir unsere Kleene am Nachmittag in den Armen halten. Dachten wir zumindest. Zwölf Stunden später waren wir noch immer Eltern in spe. Nach 27 Stunden war ich fertig mit der Welt und überlegte mir, es sei an der Zeit für einen Kaiserschnitt. Schluss! Aus! Vorbei! Und dann? Ein großer Freudentaumel. Die Endorphine machten den Geburtsmarathon in null komma nichts vergessen.

Und mein Mann? Der wusste sofort, was zu tun ist. Die Krankenschwester sagte zu ihm "Ich komme gleich, und zeige Ihnen, wie man Jona wickelt." Bis die da war, war Norman fertig. Mit dem Wickeln, nicht mit der Welt. Norman ist ein toller Papa. Er weiß, wie man das Kind schaukelt. Ich glaube, Jona schätzt an ihrem Vater vor allem den Humor. Mit Papa kann man soooo viel Quatsch machen. Und: soooo ausgelassen herumtoben. Ohne Action geht bei unserer Tochter nach wie vor gar nichts. Von wem sie das wohl hat?

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