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Wann kann man einen Schwangerschaftstest machen?

Natürlich möchtest du so früh wie möglich wissen, ob du schwanger bist. Wann ist ein Test sinnvoll? Und kann man trotz negativem Ergebnis schwanger sein?

Als sicheres Zeichen für eine Schwangerschaft gilt immer noch die ausbleibende Regel. Schwanger sein kannst du aber auch trotz Blutung. Diese ist dann allerdings schwächer als sonst. Ganz typisch: Viele Frauen werden in der Frühschwangerschaft – also den ersten drei Monaten – schneller müde. Kein Wunder, denn der Körper produziert nun vermehrt Progesteron. Dieses Hormon wirkt beruhigend, macht ausgeglichener und gelassener. Gut so: Der Körper mobilisiert nun Reserven für die Versorgung des Ungeborenen.
Weitere typische Symptome: Morgenübelkeit und vermehrter Harndrang – verursacht durch die Bildung des Schwangerschaftshormons HCG. Es sorgt unter anderem dafür, dass die Gebärmutter-Schleimhaut nicht wie sonst während der Regel abgestoßen wird. Auch die Brüste reagieren auf die Hormonveränderungen. Sie können sich schon ein, zwei Tage nach der Empfängnis voller anfühlen und spannen. Zuweilen wirken auch die Brustwarzen und die Brustwarzenhöfe dunkler. Es gibt noch weitere Anzeichen, die auf eine Schwangerschaft hindeuten können. In diesem Artikel haben wir alle detailliert für dich aufgelistet.

Alle Schwangerschaftsanzeichen auf einen Blick

Schwangerschaftstest für zu Hause

Gewissheit gibt aber letzten Endes nur ein Schwangerschaftstest aus der Apotheke oder dem Drogeriemarkt. Das Ergebnis soll 99-prozentig sicher sein, sagen die Hersteller. Dies gilt allerdings nur, wenn du den Test erst ab dem Tag anwendest, an dem normalerweise die Regel einsetzt. Das Ergebnis ist nämlich erst 14 Tage nach der Befruchtung zu sehen, also etwa ab dem ersten Tag der ausbleibenden Regel. Das Schwangerschaftshormon HCG lässt sich dann im Urin nachweisen. Die gute Nachricht für Ungeduldige: Du  kannst schon vier Tage vor dem Einsetzen der Regel einen Frühtest (gibt's ebenfall in Apotheken und Drogerien) machen. Nachteil: Frühtests sind etwas teurer und haben eine höhere Fehlerquote als normale Tests.
 

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Wann zum Arzt?

Alle Schwangerschaftstests funktionieren nach dem gleichen Prinzip: Ein Teststreifen oder -stäbchen zeigt an, ob der Urin das Schwangerschaftshormon HCG enthält. Frauen haben die Wahl zwischen herkömmlichen Tests, bei denen sich der Teststreifen verfärbt, und digitalen, bei denen sie ablesen können, ob sie schwanger sind oder nicht. Manche Modelle zeigen darüber hinaus an, wie lange die Empfängnis zurückliegt: ein bis zwei, zwei bis drei oder mehr als drei Wochen. Ist der Schwangerschaftstest positiv, solltest du einen Termin beim Frauenarzt vereinbaren. Dies gilt auch dann, wenn der Test negativ ausfiel und deine Regel trotzdem ausbleibt.

Schwanger trotz negativem Test?

Auch bei einem negativen Test kann eine Schwangerschaft vorliegen. Die meisten Anbieter von Schwangerschaftstest versprechen ein zu 99 Prozent sicheres Ergebnis – bei einem von hundert Tests kann das Ergebnis also theoretisch falsch sein. In den meisten Fällen sind aber Fehler bei der Anwendung der Grund, z. B. wenn zu früh getestet wurde. Im Zweifel wird der Arzt einen weiteren Urintest machen – und auf Wunsch einen Bluttest oder einen frühen Ultraschall: beides Zusatzleistungen, die in der Frühschwangerschaft leider nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.

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