Frohe Botschaft

Schwangerschaft mitteilen: Ja, aber wann?

Manche wollen ihr Glück von Anfang an teilen und können es nicht abwarten, anderen ihre Schwangerschaft mitzuteilen. Doch es gibt viele Gründe, die dafür sprechen, das süße Geheimnis in den ersten zwölf Wochen als Paar für sich zu behalten.

Eine Schwangerschaft – ob geplant oder nicht – stellt eine große Lebensveränderung für die werdenden Eltern dar. Daher ist es durchaus verständlich, dass man diese Neuigkeit mit anderen teilen will. Oder aber: sie erst mal für sich behalten möchte.

Wann ist also der beste Zeitpunkt, um die Schwangerschaft bekanntzugeben? Oftmals hört man die Empfehlung, die Schwangerschaft erst in der 12. Woche zu verkünden, da dann das Risiko einer Fehlgeburt erheblich sinkt. Sicher geht erst einmal niemand von einer Fehlgeburt aus, doch glaubt man den Statistiken, endet etwa jede fünfte Schwangerschaft in einer Fehlgeburt. Übrigens oftmals ohne, dass frau überhaupt wusste, dass sie schwanger war.

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Wann teile ich Freunden und Familie die Schwangerschaft mit?

Wenn man also schon früh von der Schwangerschaft erzählt und dann eine Fehlgeburt erleidet, bereut man möglicherweise die eigene Offenheit, weil dann auch alle von der Fehlgeburt erfahren. Andererseits ist es gerade in einer solchen Situation hilfreich, im Rahmen der Familie und Freunde Unterstützung zu bekommen.

Man sollte also auf jeden Fall unterscheiden, WEM gegenüber man sich WANN mitteilt. Grundsätzlich kann man die frohe Botschaft durchaus schon früh im engen Familien- und Freundeskreis erzählen, wenn man das möchte. Wer jedoch auf Nummer sicher gehen will, sollte die ersten drei Monate lieber abwarten.

Grundsätzlich spricht einiges dafür, nicht vor der 12. SSW von der Schwangerschaft zu erzählen. Doch es ist immer auch Typsache, und letztendlich liegt es im eigenen Ermessen, wann und mit wem man die Neuigkeit teilen will.

Wann sollte mein Arbeitgeber erfahren, dass ich schwanger bin?

Der Zeitpunkt, wann man die Schwangerschaft dem Arbeitgeber mitteilen sollte, hängt ebenfalls von unterschiedlichen Faktoren ab:

  • Je nachdem, wie eng das Verhältnis ist, möchte man möglicherweise nicht, dass Chef und Kollegen eine solch private Entwicklung (vor allem eine mögliche Fehlgeburt) mitbekommen.
  • Sprechen jedoch die Arbeitsbedingungen (zum Beispiel Nachtschichten, harte körperliche Arbeiten, Arbeit mit giftigen Stoffen) gegen das Ausüben der Tätigkeit während der Schwangerschaft, sollte die Schwangere ihren Arbeitgeber schnellstmöglich informieren.
  • Zudem besteht ab dem Zeitpunkt, wenn man es dem Arbeitgeber mitteilt, Kündigungsschutz für die Schwangere. Kündigt er nun einer Frau, ohne von ihrer Schwangerschaft zu wissen, hat sie zwei Wochen Zeit, ihn von der Schwangerschaft zu unterrichten. Die Kündigung ist damit ungültig.
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Unsere Autorin

Irlana Nörtemann

Irlana Nörtemann ist seit vielen Jahren mit Herzblut Redakteurin bei Junior Medien. Zu ihren Aufgaben zählt auch Contentmanagement.

Als Mutter eines Jungen lässt sie ihre Alltagserfahrungen in ihre Artikel mit einfließen. Die Schwerpunkte liegen dabei auf den Themen Reise und Gesundheit.

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