Baby mit Fläschchen füttern
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Milch abzupumpen kann ganz schön an die Substanz gehen! #exclusivepumping

Es gibt Situationen, in denen es nicht möglich ist, ein Baby an der Brust zu stillen. Oder eine Mama entscheidet sich – aus welchen Gründen auch immer – bewusst dagegen. So etwas ist eine ganz individuelle Entscheidung mit diversen individuellen Beweggründen. 

Abpumpen: stundenlang, tagelang, über Monate

Es gibt Mamas, die ihr Baby nicht an die Brust nehmen (können), es aber dennoch mit ihrer Muttermilch füttern. Dafür müssen sie abpumpen. Und zwar nicht einmal, sondern viele Hunderte oder gar Tausende Male. Über Wochen und Monate. Wer das probiert hat, weiß, dass es sich dabei quasi um einen Vollzeitjob handelt. Es ist nicht nur zeitraubend, sondern auch physisch und emotional anstrengend. Der Körper einer Mama vollbringt unglaubliche Wunder – nicht nur, während das Kind in einem heranwächst, sondern auch danach, zum Beispiel im Hinblick auf die Milchproduktion ...

Darauf darf Mama stolz sein!

Die Mutter eines Kindes, Elyse Myers, die nach eigenen Angaben nach der Geburt ihres Sohnes mit einer postpartalen Depression und Ängsten zu tun hatte, zeigt sich in einem Tiktok-Video emotional an dem Tag, als sie beschließt, mit dem Abpumpen endlich aufzuhören. Und sie hat dabei erstaunliche Erkenntnisse: Ganze 398 Tage hat sie ihren Sohn ausschließlich mit abgepumpter Milch versorgt. 2.388 Stunden hat sie insgesamt "geopfert", um Milch abzupumen – sechs- bis zehnmal am Tag. Das sind insgesamt knapp 475 Liter Milch, die ihr Körper produziert hat. "Ich bin so stolz auf mich", sagt diese Mutter am Ende des Videos zu Recht. Und das gilt aus unserer Sicht stellvertretend auch für alle anderen Mütter! Wir dürfen wirklich stolz auf uns sein!

Hier seht ihr das bewegende Video (auf Englisch), das Elyse unter dem #exclusivepumping gepostet hat:

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