Herzergreifend!

15 Monate NACH seinem Tod wurden sie Eltern einer gemeinsamen Tochter

Über ein Jahr nach seinem tragischen Unfall-Tod wird der australische Snowboard-Profi Alex Pullin Vater. Seine langjährige Freundin Ellidy Pullin bekommt – dank künstlicher Befruchtung – eine kleine Tochter: "Unser Mädchen." Eine zutiefst berührende Geschichte ...

Das Paar in seinen glücklichen Zeiten: Alex Pullin starb 2020 bei einem Unfall. Heute ist seine Freundin Ellidy Mutter der kleinen Minnie.
© Foto: Instagram
Das Paar in seinen glücklichen Zeiten: Alex Pullin starb 2020 bei einem Unfall. Heute ist seine Freundin Ellidy Mutter der kleinen Minnie.

Scrollt man durch ihre Instagram-Fotos bekommt man nur eine vage Idee, was für ein unglaublich tolles Paar die beiden gewesen sein müssen: der australische Snowboard-Weltmeister Alex Pullin und seine Freundin Ellidy. Vor knapp zwei Jahren wurde ihre Liebe wurde auf unglaublich schmerzliche Art getrennt. Und doch hat diese Geschichte ein Happy End ...

Ihr Glück wurde durch einen Unfall auf tragische Weise getrennt

Im Juli 2020 kam der Profi-Sportler mit nur 32 Jahren bei einem Hobby-Tauchgang in seiner australischen Heimat Queensland um. Er war allein unterwegs. Ohne Sauerstoffflasche. Und wurde unter Wasser bewusstlos. Für seine Familie und besonders seine Freundin Ellidy ein lebensverändernder Schock.

Dank künstlicher Befruchtung wurde sie schwanger – 15 Monate nach seinem Tod

Doch nur wenige Stunden nachdem seine Freundin Ellidy, mit der er acht Jahre zusammen war, von dem Tod erfuhr, entschied sie sich für eine Samen-Entnahme. In der australischen Vogue erzählte sie in einem Gastbeitrag sehr gefühlvoll und rührend, aber auch sehr ehrlich von ihrem Weg zur Schwangerschaft – nach dem Tod ihres Partners. Denn: Spermien können noch mehrere Tage im Körper eines Toten überleben. Das Paar hatte zuvor schon vergeblich versucht, schwanger zu werden. Eine künstliche Befruchtung stand ohnehin im Raum. Die junge Frau war fest davon überzeugt, auch ohne die physische Präsenz ihres Liebsten an ihrem Kinderwunsch festzuhalten. 

Und tatsächlich klappte die IVF (In-vitro-Fertilisation) beim zweiten Versuch, sieben Monate nach dem Unfalltod. Für seine hinterbliebene Freundin Ellidy ein wahres Wunder! Ihre Schwangerschaft beschrieb die Mama-to-be in der Vogue als "bittersüß". Einerseits war sie überwältigt von Glücksgefühlen, anderseits von Traurigkeit, dass ihr Geliebter niemals die Chance bekommen würde, "Papa zu spielen, eine Rolle, die für ihn so selbstverständlich gewesen wäre." 

"Er wäre der beste Vater gewesen"

Aber auch wenn er nicht hier ist, so sollte der verstorbene Alex Pullin 15 Monate nach seinem Tod doch noch ein kleines bisschen weiterleben – in seiner Tochter ...

"Unser Mädchen, geboren am 25. Oktober 2021. Minnie Alex Pullin", heißt es in dem offiziellen Instagram-Posting zur Geburt der Kleinen. Ihr Name ist eine Hommage an ihren Daddy. "Er wäre der beste Vater gewesen", ist sich die frischgebackene Mama sicher. 

Die Kleine ist mittlerweile ein halbes Jahr alt

Heute teilt die 28-jährige Witwe auf ihrem Instagram-Account viele Schnappschüsse der mittlerweile sechs Monate alten Minnie. Mal gefühlvoll und von Melancholie getragen, aber auch oft lustig und unbeschwert. 

Dieses Bild ist eine Photoshop-Montage. Sie lässt nur er erahnen, wie sehr Mama und Tochter den Mann in ihrer Familie vermissen ...

 

Absolut sehenswerte Doku über das Schicksal von Ellidy und Alex Pullin:

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