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Wet weg

Sansibar mit Kindern: "Hakuna Matata"

Sansibar im Indischen Ozean ist ein Refugium für Familien mit kleinen Kindern, die einmal richtig die Seele baumeln lassen möchten. Eine Reise in Bildern.

Türkisfarbenes Wasser und von Palmen gesäumte, beinahe einsame Bilderbuchsandstrände: Die Inselgruppe Sansibar, bestehend aus der Hauptinsel Sansibar (Unguja) und Pemba sowie vielen kleinen Atollen, ist ein autonomer Teil von Tansania und liegt etwa 36 Kilometer vor dem Festland.

"Hakuna Matata" werden Familien von Einheimischen oft zu hören bekommen. Das Wort ist Swahili und bedeutet übersetzt "keine Sorgen". Und das trifft auf einen Urlaub auf Sansibar mit Baby oder kleinen Kindern voll und ganz zu. 

In die Pedale treten

Fast überall kann man Fahrräder mieten und eine Tour am Strand unternehmen. Wer noch nicht selbst strampeln kann, lässt sich von Papa chauffieren. Und wer weitere Strecken zurücklegen möchte, nimmt das Daladala – ein Sammeltaxi, mit dem nicht nur Menschen transportiert werden, sondern auch Bananenstauden, Steine, ja eigentlich alles.

Eine Seefahrt ...

Die sogenannten Dhaus, Holzboote mit Segelmast, schippern an der Küste entlang und sind ein beliebtes Fotomotiv. Man kann natürlich auch mitfahren.

Buntes Treiben

Stone Town, die historische Altstadt der Hauptstadt Sansibar City, gilt als UNESCO-Weltkulturerbe. Dort gibt es für kleine und große Besucher viel zu entdecken: pompöse Gebäude wie den ehemaligen Wohnpalast des Sultans, seinen Zeremoniepalast – das House of Wonders –, enge, verwinkelte Gassen und zahlreiche Märkte.

Dschungelfieber

Guckst du! Im Jozani Forest kann man Colobus-Affen beim Klettern beobachten. Der Urwald steht unter Naturschutz.

Wo der Pfeffer wächst

Sansibar wird nicht umsonst Gewürzinsel genannt: Dort gedeihen  beispielsweise Pfeffer, Muskatnuss, Kardamom, Chili und Zimt, die man bei einer „Spice-Tour“ auf einer Plantage erschnuppern kann.

Schätze des Meeres

Muscheln sammeln mit dem Nachwuchs ist ein Muss! Schließlich werden sie in Hülle und Fülle angespült – große, kleine, riesige, mit Krebs oder ohne ...  

Delfin direkt voraus!

Dabei zuschauen, wie grazil die Meeressäuger durchs Wasser gleiten beim „Dolphin Watching“.

Der Stoff, aus dem Kinderträume sind

Der sansibarische Sand ist unglaublich fein! Perfekt also, um einen Sandmann zu bauen, Mama einzubuddeln oder einfach nur nach Herzenslust rumzumatschen.

Unter Wasser

Die roten Stacheln des Lincks Walzenseesterns sind zwar ganz schön spitz, piksen aber nicht. Er ist einer von unzähligen Meeresbewohnern, denen man bei einem Schnorchelausflug ganz nah kommt. Sansibars Unterwasserlandschaft ist einzigartig.

Tschüss, Meer!

Ebbe und Flut wechseln alle sechs Stunden – da kann es schon mal passieren, dass die Boote auf dem Trockenen liegen. 

Tierisches Vergnügen

Wenn sich das Meer bei Ebbe zurückzieht, zieht das kleine Sansibari magisch an: Dann kann man nämlich allerlei Meeresbewohner in den kleinen Pfützen beobachten.

 

Tipps zum Trip

Informationen Sabine Heilig/Christina Gottschall: „Reisehandbuch Sansibar“. Unterwegs-Verlag 2013, 14,90 Euro; Jörg Gabriel: „Tansania, Sansibar, Kilimanjaro“, Reise Know-How Verlag 2011, 24,90 Euro.

Reisezeit Dezember und Januar (heiß und trocken), Juli bis September (nicht so heiß); das Klima ist tropisch.

Visum Kann vor der Einreise bei der Botschaft der Vereinigten Republik Tansania in Berlin beantragt werden (www.tanzania-gov.de) oder bei der Einreise auf den internationalen Flughäfen des Landes. Kosten: 50 Euro/US-Dollar.

Anreise z. B. Flug mit Condor von Frankfurt a. M. nach Kilimanjaro International Airport, weiter mit Precision Air (Direktflug nach Zanzibar International Airport) oder nach Daressalam, von dort aus weiter mit der Fähre.

Kommunikation Es wird Swahili und Englisch gesprochen; in vielen Gegenden auch Arabisch.

Übernachtung: Klein und familiär, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis: Blue Oyster Hotel (Ostküste), www.blueoysterhotel.com; Mit Babysitter und Kinderbetreuung: Sultan Sands Island Resort (Nordostküste), www.bluebayzanzibar.com/sultan-sands-island-resort

Zahlungsmittel Tansania Schilling (TSH), US-Dollar, gelegentlich kann man auch mit Euro bezahlen; am besten hat man immer ausreichend Bargeld dabei; Visa und Mastercard werden nur in größeren Hotels akzeptiert.

Impfungen Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind keine Impfungen vorgeschrieben. Familien mit Kindern, die das erste Lebensjahr vollendet haben und aus einem Gelbfiebergebiet einreisen – dazu zählt auch die Einreise vom tansanischen Festland –, benötigen eine gültige Gelbfieberimpfung. Den Impfpass unbedingt mitführen, da es in der Vergangenheit vereinzelt zu Kontrollen, und bei fehlendem Impfnachweis sogar zu Impfungen vor Ort gekommen ist. Außerdem werden die Standardimpfungen gemäß Impfkalenders des Robert Koch-Instituts empfohlen, www.rki.de

Malaria In Tansania besteht landesweit in Höhen unter 1.800 Meter ein hohes, auf Sansibar ein mittleres Malariarisiko. Vorab unbedingt von einem Reise- oder Tropenmediziner beraten lassen!

Ausflüge www.kemitours-zanzibar.com, www.zenithtours.com

Reise- und Sicherheitshinweise www.auswaertiges-amt.de

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