
Bewegung formt das Gehirn – nicht nur die Muskeln
Wenn Kinder sich bewegen, arbeitet nicht nur die Muskulatur. Auch das Gehirn ist hochaktiv.
- Bewegungsabläufe müssen geplant und koordiniert werden
- Gleichgewicht wird ständig neu ausbalanciert
- Reize aus Augen, Ohren und Muskeln werden verarbeitet
Das Ergebnis: Kinder verbessern ihre Körperwahrnehmung, ihre Reaktionsfähigkeit und ihre Konzentration. Kurz gesagt: Wer sich bewegt, trainiert Denken und Handeln gleichzeitig.
Motorik: Die Basis für alles Weitere
Man unterscheidet grob die Grobmotorik: z. B. laufen, springen, klettern, werfen und die Feinmotorik also z. B. malen, schneiden, schreiben. Beides hängt zusammen. Kinder, die ihren Körper sicher steuern können, haben oft auch Vorteile bei feinmotorischen Tätigkeiten – etwa beim Malen oder später beim Schreiben. Toben, Rennen und Klettern sind somit auch die Grundlage für viele schulische und alltägliche Fähigkeiten.
Koordination & Gleichgewicht – spielerisch trainiert
Beim Balancieren auf Bordsteinen, beim Hüpfen über Pfützen oder beim Klettern auf Spielgeräten lernt der Körper Bewegungen zu kombinieren, Geschwindigkeit einzuschätzen und Richtungswechsel zu kontrollieren. Das stärkt die Bewegungssicherheit – und damit auch das Selbstvertrauen. Ein Kind, das spürt: "Ich kann meinem Körper vertrauen", und bewegt sich in der Folge mutiger und probiert mehr aus.
Ein realistisches Körpergefühl ist entscheidend für Selbstregulation. Kinder, die ihren Körper gut wahrnehmen, können Bedürfnisse besser einordnen – Hunger, Müdigkeit, Überforderung oder Bewegungsdrang.
Alltägliche Bewegungen fördern zudem eine stabile Körperhaltung und unterstützen eine gesunde Entwicklung des Bewegungsapparates.
Bewegung braucht Energie
So aktiv Kinder auch sind: Damit ihr Körper wachsen, sich regenerieren und weiterentwickeln kann, braucht er eine verlässliche Nährstoffversorgung. Eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung ist ein wichtiger Baustein für die allgemeine körperliche Entwicklung.
Es muss kein perfekter Speiseplan sein. Helfen tun aber feste Mahlzeiten, die bewusst (am besten gemeinsam) zubereitet und gegessen werden. Für unterwegs und den kleinen Energieschub sind Obst und Gemüse und/oder Vollkornprodukte sowie ausreichend Flüssigkeit das A und O.
Groß und stark werden

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Weitere Informationen findet ihr hier.
Ideen für mehr Bewegung im Alltag
Bewegung muss nicht kompliziert sein. Sie entsteht im Alltag – wenn man sie zulässt. Nutzt zum Beispiel den Schul- oder Kita-Weg das nächste mal als Bewegungsstrecke: baut einen kleinen Umwege ein, balanciert auf Mauern oder macht ein Wettrennen bis zur nächsten Ecke.
Für Ausflüge könnt ihr ein Ball oder Springseil einpacken oder Kreide, um Hüpfkästchen auf den Boden zu malen.
Kleiner Reminder zum Schluss:
Wildes Spielen ist normal, Kinder müssen nicht permanent ruhig sein. Bewegungsdrang ist kein Fehlverhalten. Er ist ein Zeichen gesunder Entwicklung.