Kolumne @elterntrickkiste

Warum Kinder keine Nachrichten sehen sollten

In unseren Kolumnen lassen wir Eltern zu Wort kommen, die aus ihrem Alltag berichten. Der ist mal laut und mal leise, mal nervenaufreibend und mal gemütlich, mal chaotisch und mal organisiert, aber auf jeden Fall immer eins: einzigartig. Heute spricht Laura darüber, warum wir Kinder vor Teilen der Erwachsenenwelt schützen sollten.

Kindern fällt es schwer, die Nachrichten der Erwachsenenwelt zu verarbeiten. Unsere Gastautorin schlägt daher Kindernachrichtensendungen vor.
© Foto: Getty Images/Heather Wilson
Kindern fällt es schwer, die Nachrichten der Erwachsenenwelt zu verarbeiten. Unsere Gastautorin schlägt daher Kindernachrichtensendungen vor.

Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, was es mit deinem Kind machen würde, wenn es abends mit dir die Nachrichten schaut?

Wovor wir unsere Kinder schützen sollten

Gewaltsame Demonstrationen in Deutschland wegen C*, Klimawandel, Naturkatastrophen oder Straftaten die begangen wurden...

Wir als Erwachsene nehmen die besorgniserregenden Nachrichten auf. Verarbeiten sie in unserem Gehirn (und vielleicht in den Träumen) und können genau abschätzen, ob uns ein Verbrechen am anderen Ende der Welt direkt betrifft und einen selbst in Gefahr bringt.

Kinder? Sie nehmen es auf, als sei es die Wahrheit von "nebenan". Denn für Kinder ist Amerika keine 8000 km weg. Daher ist es sehr wichtig, dass junge Kinder keine Nachrichtensendungen sehen (oder hören), da sie diese nicht oder nur sehr schwer verarbeiten können

 

Kindernachrichten und eine gemeinsame Verarbeitung

Bei Kindern die schon im Vorschulalter sind, ist es möglich z.B. Kindernachrichten zu schauen und diese danach gemeinsam zu verarbeiten, indem man darüber spricht.

Empfehlung:
@zdflogo ist eine Nachrichtensendung der öffentlich rechtlichen Sender, die für Kinder aufbereitet ist. So können Kinder teilhaben am Leben der Erwachsenen, ohne die "richtigen" Nachrichten schauen zu müssen.

Für Kinder ist das Verarbeiten von Nachrichten sehr wichtig, denn unverarbeitet können sie zu Ängsten, psychischen Problemen und nicht zuletzt zu Albträumen führen. Gerade Kinder (und natürlich auch wir) verarbeiten Ängste und Erlebnisse in der Nacht.

Natürlich liegt die Entscheidung immer bei den Eltern, wann sie ihrem Kind die Nachrichten das erste Mal "zumuten". Jedoch sollte man immer im Hinterkopf haben, dass unsere Aufgabe ist, unsere Kinder zu schützen.

Lade weitere Inhalte ...