Mehrlingsmama verrät:

"So sieht mein Still-Alltag mit Drillingen wirklich aus ..."

Diese junge Mutter postet auf ihrem TikTok-Kanal ein Video und veranschaulicht damit, was es wirklich heißt Drillinge zu stillen: das Abpumpen, das Anlegen, aber auch die Anfeindungen ... Was für eine starke Mama!

Drei Babys stillen? Nichts ist unmöglich, zeigt uns diese starke Drillingsmama.
© Foto: TikTok/@elle.plus.fourr
Drei Babys stillen? Nichts ist unmöglich, zeigt uns diese starke Drillingsmama.

Als Zwillingsmama kenne ich die Fragen nur zu gut: "Wie? Du hast die beiden gestillt? Das hat geklappt? Wie funktioniert das? Erzähl doch mal!" Und so geht es mir bei dieser Mama: Nina Dufrenne hat Drillinge bekommen und alle drei Babys gestillt. "Wow, wie hat sie das nur geschafft!?" frage auch ich mich ganz ehrlich. Auf TikTok zeigt sie sehr eindrücklich, was es bedeutet, drei Säuglinge zu stillen, abzupumpen, die Muttermilch zu lagern ... aber auch mit welchen Vorurteilen sie zum Teil zu kämpfen hatte. 

Happy Anniversary! Diese Mama hat 6 Monate lang ihre Drillinge gestillt:

Unangemessene Fragen und ungefragte Ratschläge

Die junge Amerikanerin postet ein Video mit vielen Eindrücken aus ihrem Still-Alltag mit Drillingen. (Wow, guckt euch diesen prall gefüllten Kühlschrank an!) Unterlegt ist das Ganze mit Kommentaren und Fragen aus ihrer Social-Media-Community. Hier ein paar Auszüge:

"Frühchen lassen sich eigentlich nicht stillen."

"Ist es überhaupt möglich, genug Muttermilch für 3 zu produzieren?"

"Wir sehen nicht wirklich, wie man Drillinge erfolgreich stillen kann, aber du kannst es ja versuchen."

"Du wirst alle Hände voll zu tun haben, zu voll um auch noch abzupumpen."

"Kann man sie wirklich stillen, wenn sie so lange an Schläuchen hingen?"

Nina Dufrenne musste sich nicht nur neugierigen Fragen stellen, sie bekam auch massig Ratschläge, und zwar ungefragt. Und leider auch unpassende Kritik. Ihr wurde sogar vom Stillen der Drillinge abgeraten. Dabei ist es Nina so wichtig zu betonen: "Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg, ein Baby zu ernähren. Ich habe meine Reise geteilt, um Mütter zu inspirieren, an sich selbst zu glauben", so die Drillingsmama gegenüber der Eltern-Website Parents.com. Für sie fühlte es sich selbstverständlich an, es zumindest zu versuchen, ihre drei Babys, die mit 29 Wochen als extreme Frühchen auf die Welt kamen, zu stillen. Ein harter Weg, der sich für die Mama aber mehr als gelohnt hat: "Meine Babys haben Milch durch Sonden, Brüste und Flaschen aufgenommen. (...) Egal, wie ihr euer Baby ernährt, wenn ihr euer Bestes gebt, und euer Baby ist geliebt und glücklich, seid ihr eine tolle Mutter. Wir verdienen es, das öfter zu hören."

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