Tipps von @inliebeschlafen

Papa soll auch mal ins Bett bringen!

"Heute bringt Papa dich ins Bett" – diesen Satz würden viele Mütter gern häufiger sagen. Doch einige Kinder lehnen den Vater als Einschlafbegleitung ab. Schlafcoachin Daria verrät, warum das so ist und gibt Tipps, wie ihr das ändern könnt.

Heute bringt Papa mal den Nachwuchs ins Bett!
© Foto: Getty Images/Adam Hester
Heute bringt Papa mal den Nachwuchs ins Bett!

Ein ganz großes Thema in vielen Familien: Einige Mamas wünschen sich, dass der Papa den Nachwuchs auch mal ins Bett bringt, dass sie abends einfach mal sagen können: "Papa bringt dich heute ins Bett ..." Aber oft ist es gar nicht so einfach, das in die Tat umzusetzen.

Warum wird Papa als Einschlafbegleitung abgelehnt?

Stellt euch vor, ihr schlaft jede Nacht neben Mama an der Brust ein – und plötzlich ist Mama am Abend nicht da. Stattdessen kommt Papa und schaukelt euch hin und her, wippt euch auf dem Arm, hüpft mit euch auf dem Petziball umher. Dabei wollt ihr nichts mehr als zurück an Mamas Brust, so wie ihr es gelernt habt. Ihr denkt: "Was habe ich falsch gemacht? Warum kommt Mama nicht mehr?"

Was können Eltern tun?

Um diese Situation aufzulösen, solltet ihr eine (Ein-)Schlafsituation für euer Kind schaffen, die auch der Papa meistern kann.

Für die sanfte Umgewöhnung kann es außerdem helfen:

  • Tagsüber bewusst Papazeiten schaffen – dabei hilft es auch sehr, wenn Mamas die beiden einfach mal zu zweit sein lassen.
  • Am Abend Zeit für intensive Kuschelzeiten nur mit Papa einplanen.
  • Rituale schaffen, die es nur zwischen Papa und Kind gibt.

Tipp: Vielleicht kann Papa mal versuchen, die Einschlafbegleitung beim Tagschlaf zu übernehmen? Am besten den ersten des Tages, sofern es noch mehrere gibt – da ist der Schlafdruck noch am höchsten.

Unsere Gastautorin: Daria – @inliebeschlafen

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