Bon appétit!

Warum gemeinsames Essen in der Familie so wichtig ist

Gemeinsam zu essen kann das Familienleben bereichern und sogar die kindliche Entwicklung fördern. Das und mehr belegen wissenschaftliche Studien. Aber leider isst nur noch jede zweite Familie in Deutschland täglich gemeinsam ...

© Pexels/Werner Pfennig
Leider essen in Deutschland viel zu viele Familien ihre Mahlzeiten nicht gemeinsam.

50 Prozent aller Familien essen mindestens einmal täglich zusammen, ergibt eine aktuelle Umfrage der Barmer Krankenkasse. Da geht noch mehr, finden wir. Denn: Es gibt nicht nur eine Studie, die belegt, wie wichtig gemeinsame Mahlzeit für die Entwicklung von Kinder sind, es gibt etliche. Ein Überblick über die Gründe, die FÜR regelmäßiges gemeinsames Essen sprechen ...

1. Eure Kinder essen gesünder

Wer gemeinsam isst, ernährt sich automatisch auch gesünder. Wichtig für Kinder und umso mehr für Jugendliche. Sitzen sie regelmäßig mit ihrer Familie am Tisch, zeigt eine aktuelle US-Studie, konsumieren sie mehr Obst und Gemüse, aber weniger Fast-Food und gezuckerte Getränke – die Treiber für Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen schlechthin. Klar ist: Wir Eltern gehen als gutes Vorbild voran und sollten natürlich die gesunden frischen Lebensmittel "voressen". 

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© hübner

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2. Weniger Gewichtsprobleme

Kinder und Jugendliche werden immer übergewichtiger, aktuell beläuft sich die Zahl auf zwei Millionen in Deutschland. Plus: Die Hälfte aller erwachsenen Frauen ist übergewichtig und sogar zwei Drittel aller Männer. Der Trend zur Fettleibigkeit geht also stark nach oben. Fakt ist: Gemeinsame Mahlzeiten als Familie können dem entgegenwirken. Wer mindestens ein bis zwei Mal in der Woche zusammen isst, hat zehn Jahre später ein verringertes Risiko an Adipositas zu erkranken, fand eine Studie des amerikanischen Journal of Pediatrics heraus. Auch das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung hat 2019 bestätigt, dass Kinder, die täglich mit ihrer Familie zusammen essen, einen geringeren Body-Mass-Index aufweisen. 

3. Kinder lernen zu kommunizieren

"Mit vollem Mund wird nicht gesprochen!" Okay, okay. Aber am gemeinsamen Abendbrottisch werden schließlich die besten Anekdoten des Tages geteilt. Ergo: Beim Essen lernen Kinder Kommunikation. Klingt logisch? Ist es auch. Belegt unter anderem auch diese kanadische Studie.

4. Mehr Kontrolle über das Essen

Macht Sinn: Essen die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern, wissen sie auch, was auf den Tisch kommt. Über die Menge auf dem Teller sollte das Kind aber immer selbst entscheiden dürfen. Sonst können die Kleinen kein eigenes Gefühl für Sättigung entwickeln. Deshalb sollte auch immer auf ein "Iss deinen Teller leer!" verzichtet werden.

5. Mahlzeiten schaffen Struktur

Vor allem für Kleinkinder ist ein strukturierter Tagesablauf wichtig. Denn die Kleinen kennen noch keine Uhrzeiten, sie hangeln sich an den gewohnten Tagespunkten entlang. Die verschaffen – ganz wichtig – Sicherheit!

6. Gemeinsames Essen beugt Dauersnacken vor

Feste Mahlzeiten verhindern ständiges Snacken. Das kann auf Dauer nämlich auch zu Übergewicht führen und ungesunde Essgewohnheiten etablieren. Ein Gefühl für "hungrig" und "satt" kann sich nur durch gesunde Essenspausen entwickeln. Und auch der Magen-Darm-Trakt braucht mal einen kleinen Break. Das heißt natürlich nicht, dass ihr eurer Kind hungern lassen sollt. Gerade Kleinkinder haben häufig noch alle zwei Stunden Hunger, da ihr Magen noch nicht so groß ist. Aber man sollte trotzdem nicht jedem ersten "Hüngerchen" sofort nachgeben. Und wenn, dann lieber zu gesunden Snacks (Obst, Gemüse, Vollkorn, Naturjoghurt ...) greifen, die auch sättigen, statt zu Keksen und Süßigkeiten.

7. Kinder lernen Tischmanieren – Überraschung! – am Tisch

Wir sind das größte Vorbild für unsere Kinder. Sitzen wir also regelmäßig für Mahlzeiten an einem Esstisch, speisen mit Messer und Gabel, nutzen Servietten und kennen den Knigge zumindest in seinen groben Basics, ist das schon mal ein großer Schritt Richtung: Tischmanieren. Wer allerdings nur vor dem TV oder unterwegs sein Essen hastig in sich hineinstopft, sollte auch nicht viel von seinen eigenen Kids erwarten.