7. Januar 2017

Endlich ruhige Nächte!

So lernt Ihr Baby schlafen

Endlich ruhige Nächte!
Schlaf gut, Baby! © MitarArt/Shutterstock.com

Man nehme ein kuscheliges Bettchen, ein sattes, müdes Kind, eine ruhige, entspannte Atmosphäre – und schon müsste es klappen mit dem Schlafen. Eigentlich. Denn keine Frage, Schlafen will gelernt sein.

Experten schätzen, dass etwa jede fünfte Mutter unter Schlafmangel leidet, weil ihr Kind nicht ins Bett will. Einen Trost gibt es allerdings: Nur selten hat das familiäre Schlafproblem ernsthafte organische Ursachen. Häufig lassen sich die Störungen nach Erfahrungen von Schlafforschern wieder abstellen. Voraussetzung ist, dass Eltern über Schlafbedarf ihres Kleinen informiert sind.

So rapide sich Babys in den ersten Lebensmonaten und -jahren entwickeln, so oft ändert sich auch ihr Schlafverhalten, erklärt Dr. Christine Rankl, klinische Psychologin an der Kinderklinik Glanzing in Wien.

Ein fester Rahmen ist wichtig

Niemand geht davon aus, dass Neugeborene schon durchschlafen. Das müssen sie genauso lernen wie das Drehen, Krabbeln und Laufen. Im dritten Lebensmonat beginnen einige Babys durchzuschlafen – meist von Mitternacht bis morgens fünf oder sechs Uhr. Auch tagsüber legen die Zwerge die eine oder andere Schlafpause ein, um sich von den vielen Eindrücken zu erholen, mit denen sie außerhalb von Mamas Bauch konfrontiert werden. Wollen die Kleinen jedoch nicht schlafen, sondern nicken nur kurz ein, schrecken gleich wieder hoch und schreien, fehlt häufig ein regelmäßiger Rhythmus.


Die Expertin ist der festen Überzeugung: Kinder – ganz gleich welchen Alters – brauchen einen festen Rahmen. Für viele Eltern hat das Wort Rhythmus aber einen negativen Beigeschmack aus der Zeit der Vier-Stunden-Regelung, als ein Säugling seine Mahlzeiten nach der Uhr bekam und dazwischen schreien musste.

Natürlich braucht es Zeit, bis das Baby seinen Rhythmus entwickelt. Aber Eltern können ihm dabei auch helfen. Denn überlässt man dem Kleinen die ganze Arbeit, entsteht oft ein Hoppel-Rhythmus, der so aussieht: zehn Minuten schreien, zehn Minuten trinken, zehn Minuten schlafen, zehn Minuten schreien – und das unter Umständen über viele Stunden hinweg. Die Eltern werden alle Register ziehen, bis sie mit ihrem Latein am Ende, erschöpft und gereizt sind. Das wiederum spürt das Kleine. Es wird noch unruhiger. Ein Teufelskreislauf beginnt, in dem das Baby weder richtig satt noch richtig müde sein wird. Schließlich kommt keiner mehr zur Ruhe, die Beziehung zwischen Mutter oder Vater und Kind leidet.

10 Tipps, damit ihr Baby schlafen lernt

Tipp 1: Still-Pausen einlegen

Die Therapeutin empfiehlt deshalb, nicht zu häufig zu füttern. Zwei Stunden sollten mindestens zwischen den Mahlzeiten liegen. Will das Kleine öfter trinken, dann selten aus Hunger, sondern weil es das Bedürfnis nach Nähe und beruhigendem Saugen hat. Es lässt sich auch mit Streicheln, Schmusen, einem Schnuller oder Tee beruhigen.

Tipp 2: Auch beim Schlafen auf einen Rhythmus achten

Neugeborene sind etwa alle eineinhalb Stunden müde und wollen schlafen. Wo sie das tun, auf Mamas Arm oder im Bettchen, spielt in diesem Alter keine Rolle. Verwöhnen kann man das Kleine noch nicht, so Dr. Rankl. Im Gegenteil: Das Neugeborene braucht viel Nähe und Hautkontakt, um auf diese Weise ein Gefühl für seinen Körper zu bekommen. Dadurch erfährt es: Hier beginne ich und da höre ich auf. Allerdings spricht auch nichts dagegen, das Kind in sein Bettchen zu legen – am besten schon zum Einschlafen, denn viele Babys wachen auf, wenn sie kurz nach dem Einschlafen umgebettet werden.

Tipp 3: Heute bleibt das Baby zu Hause

Viele Babys machen zur Freude ihrer Eltern alles mit. In der Tragetasche begleiten sie die Mama von morgens bis abends zur Rückbildungsgymnastik, ins Café, zur Party. Schön, wenn das so klappt. Doch manchem Kind ist der Tagesablauf eines Erwachsenen zu viel. Ein Kompromiss hilft: ein abgespeckter Terminkalender mit Ruhezeiten, die das Kind im eigenen Bett verbringt.

Schlaftipps für Kinder von vier bis sechs Monaten

In diesem Alter schlafen die meisten Babys sehr gut. Die ersten Anpassungsschwierigkeiten sind gemeistert, die Verdauung ist eingespielt, das Baby kann seine Arme und Beine gezielt bewegen. Diese Wonnemonate sind die richtige Zeit, um mit dem Baby erste Vorübungen fürs selbstständige Einschlafen zu machen.

Tipp 4: Wach ins Bett legen

Bringen Sie das Baby in sein Bett und setzen Sie sich daneben. Achten Sie darauf, dass es Sie zum Einschlafen immer weniger braucht: Also möglichst nicht Händchenhalten oder das Kind streicheln, bis es schlummert. Am besten verlassen Sie nach einem Gute-Nacht-Ritual das Zimmer. Nur so lernt das Baby, ohne Mamas Hilfe einzuschlafen. Und das ist die Voraussetzung, um durchzuschlafen. Nachts wird ein Kind bis zu neunmal mehr oder weniger bewusst wach (wir Erwachsene übrigens auch!). Hat es gelernt, allein einzuschlafen, gelingt es ihm im Laufe der Zeit immer besser, die verschiedenen Schlafphasen miteinander zu verbinden.

Tipp 5: Verdunkelung für neugierige Mäuse

Sind Sie tagsüber unterwegs, ist es sinnvoll eine Stoffwindel oder etwas Ähnliches über den Ausguck im Kinderwagen zu legen. Die Kleinen sind oft schon so neugierig und haben Sorge, etwas zu verpassen, dass sie ohne Sichtschutz nicht in den Schlaf finden.

Tipp 6: Die Nacht nicht zum Tag machen

Wacht das Kleine auf, versuchen Sie es dort zu trösten, wo es liegt – ohne dabei Licht zu machen und es aus dem Bett zu nehmen. Das gilt tagsüber wie nachts. Viele Kinder, die kurz quengeln, beruhigen sich nach überschaubarer Zeit selbst und schlafen weiter.

Tipp 7: Lernen Sie loszulassen

In diesem Alter ist ein Baby nicht mehr dauernd auf Körperkontakt angewiesen. Es fühlt sich durchaus wohl, wenn die Mama es mal auf eine Krabbeldecke legt und mit einem Mobile spielen lässt. Mit immer größerem Vergnügen wird es versuchen, die Figuren zu greifen. In der Wippe neben der Mama ist das Baby in der Lage, ein paar Minuten zu warten, bis sie mit ihrer Arbeit fertig ist (Ausnahme: ein hungriges oder sehr müdes Kind). Es ist ja nicht allein und lernt auf diese Weise langsam, kleine Unpässlichkeiten selbst zu meistern. Manchen Müttern, so die Erfahrung der Psychologin, fällt es allerdings schwer, das Baby abzulegen, damit es sich selbst beschäftigen kann. Doch das Loslassen ist wichtig, denn so kann das Baby lernen, sich selbst zu beruhigen und von Tag zu Tag ein Stück selbstständiger zu werden. Falls das Kind bisher im Elternbett schlief, wird es jetzt Zeit für den Umzug ins eigene Bettchen.

Tipp 8: Ein Gute-Nacht-Ritual einführen

Rituale helfen beim Übergang vom Tag in die Nacht. Die Sandmann-Spieluhr, die noch mal aufgezogen wird, das Küsschen auf die Stirn, eine Stoffwindel, die das Kleine festhält: Ganz gleich, was Sie wählen, es ist wichtig, dass das Ritual stets nach demselben Muster abläuft.

Manchen Kindern fällt es jetzt zunehmend schwer, sich von den Eltern zu trennen. Dr. Rankl: Für die Kleinen in diesem Alter ist es eine enorme Leistung, einzuschlafen, obwohl Mama oder Papa das Zimmer verlassen haben. Trotzdem sollten Eltern eines lieber nicht tun: solange am Bett sitzen bleiben, bis das Kind schläft und sich danach aus dem Zimmer stehlen. Sonst fürchtet sich das Baby, sobald es wach wird. Und setzt beim nächsten Mal alles dran, um ja nicht einzuschlummern, sondern die Mama festzuhalten.

Tipp 9: Trennungen üben

Gut, wenn Eltern mit ihrem Kind schon tagsüber das Sich-trennen, Alleinsein und Wiederkehren üben, indem sie beim Verlassen des Zimmers bewusst sagen: Mama kommt gleich wieder. Oder immer wieder mal eine Oma oder Freundin einspannen, die das Kind für kurze Zeit betreut. Dr. Rankl: Wenn Sie sich verabschieden, dann so, wie von einem Freund, herzlich, aber ohne langes Drama. Der Abschied mag anfangs schmerzlich sein, weil Ihr Kind zu Recht traurig ist und Sie (kurzfristig) vermisst. Aber bei einer vertrauten Person beruhigt es sich schnell wieder.

Manchmal hilft am Abend auch ein Trick: Gehen Sie mit Ihrem Kind auf dem Arm durch die Wohnung und lassen Sie es zu vertrauten Gegenständen wie seinem Hochstuhl oder den Schuhen Gute Nacht sagen. Damit wird es nicht mehr verlassen, sondern kann sich aktiv von allem verabschieden.

Tipp 10: Das Einschlafen trainieren

Auch Einschlaf-Trainings wie die so genannte Freiburger Sanduhr-Methode hält die Expertin für sinnvoll, wenn das Kind gesund und das Verhältnis zu den Eltern unbelastet ist. Oft hilft es, wenn Eltern notieren, wann ihr Kind schläft, aufwacht und isst. Danach zählt man die Schlafzeiten zusammen und zieht die Wachphasen ab.

15 Kommentare

  1. Leonie sagt:

    Das Zimmer richtig zu verdunkeln hat bei meiner Kleinen Wunder bewirkt. Sie ist aber auch einfach zu neugierig, wenn Sie noch sieht, dass sich draußen etwas tut!! 😀

  2. Patricia sagt:

    Die Ratschläge sind ganz ok, etwa, das Baby wach ins Bett zu legen und dann zu versuchen, es zum Einschlafen zu bewegen. Ab und an klappt es, andere Male dann wieder nicht, je nachdem wie aufregend der Tag war. Ich kann mein Baby nachts zum Beispiel nicht schreien lassen, da es dann wirklich Hunger hat und sich gar nicht beruhigen lässt. Ich hätte mir schon gewünscht, dass erzählt wird, dass es Phasen gibt, in denen das Kind nicht ruhen kann, z. B. während eines Wachstumsschubs und das auch diese Phasen lange anhalten können, aber auch irgendwann mal vorbei gehen. In solch einer Phase stehe ich nachts auch jede Stunde auf, weil mein Kind mich braucht. In so einer Zeit sind diese Tipps dann nicht gut und würden sicher für noch mehr Frust sorgen.

  3. Marua sagt:

    Liebes Leben & erziehen Team,
    überdenkt dringend eure Tipps und „Expertenhinweise“. Dass Babys und Kleinkinder nicht alleine einschlafen wollen und KÖNNEN, ist völlig normal und artgerecht, sie brauchen die Sicherheit und Nähe einer Bezugsperson, nicht nur zum Übergang in den Schlaf. Schade, dass so wenig recherchiert wurde und der aktuelle Stand der Kleinkindpädagogik, Entwicklungspsychologie etc keine Beachtung findet. Auch der Tipp mit den Stillpausen ist Quatsch – Stillen ist so viel mehr als pure Nahrungsaufnahme. Gern könnt ihr euch z. B. bei Susanne Mireau (Geborgen Wachsen) oder Nicola Schmidt (artgerecht) für eure neuen Artikel Inspiration holen….

    • Redaktion sagt:

      Liebe Marua,
      vielen Dank für Ihre Nachricht und die Anregungen. Susanne Mierau hatten wir tatsächlich auch schon zweimal in Leben & erziehen als Expertin zum Thema „Bindung“.
      Was unsere Tipps angeht: Sie haben völlig Recht, dass Stillen für Babys sehr viel mehr ist als bloße Nahrungsaufnahme. Es ist aber auch (mit der Betonung auf „auch“) möglich, den Kleine Nähe, Geborgenheit und Sicherheit durch Tragen, Schmusen und Körperkontakt zu geben. Einem Säugling, der nicht gestillt wird, würde man auch nicht jede Stunde die Flasche geben um ihn zu beruhigen oder ihm Nähe zu geben. Und bitte nicht falsch verstehen: Die allermeisten Tipps und Ratschläge richten sich ja an Eltern, die aktuell auf der Suche nach Hilfe sind und sind nicht als allgemein gültige „Verhaltensmaßregeln“ gedacht. Mutter und Kind müssen keine Stillpausen einlegen, wenn beide damit zufrieden sind. Und jeder hat in seinem Umfeld sicher Eltern/Familien, deren Tage keine Rhythmus haben und nicht strukturiert sind. Wenn alle damit gut leben können, ist das wunderbar.
      Herzliche Grüße aus der Redaktion

  4. K sagt:

    Was die WHO wohl zu dem Tipp sagen würde, dass das Kind mit 4 Monaten mal langsam allein in seinem Zimmer schlafen soll… Da gibt es eine ganz klare Empfehlung, das eigentlich erst mit 1 Jahr zu tun. Vor dem vollendeten 6. Monat wird regelrecht davon abgeraten, allein schon wegen SIDS. Die Ratschläge klingen für mich veraltet und scheinen nicht auf dem neuesten Stand der Erkenntnisse zu sein. Schade…

    • Redaktion sagt:

      Guten Morgen!
      Im Text ist immer die Rede vom „eigenen Bettchen“, damit ist nicht ein separates Kinderzimmer gemeint.
      Viele Grüße aus der Redaktion

  5. Jeannine sagt:

    Unfassbar heutzutage noch so einen Text zu veröffentlichen! Da können wir ja gleich wieder anfangen, über die Ferber-Methode zu diskutieren. Das Ganze ist kein bisschen besser, nur weil ich mein Kind nur 9 Minuten anstatt 30 Minuten schreien und alleine lassen!!! Die Expertin rät… unglaublich, das mit „Expertin“ zu betiteln. Es gibt junge Mütter, die das glauben und befolgen. Die armen Babys. Kein Baby gehört alleine und schreien gelassen! Um so mehr Nähe wir unseren Kindern geben, um so größer wächst das Vertrauen. Und genau das braucht ein Säugling/Kind, um sich für eine ganze Nacht von uns trennen zu können. Und wenn sich das entwickelt hat, können wir versuchen, uns langsam rar zu machen. Und jedes Kind hat dafür sein eigenes Tempo!
    Schrecklich, dass immer noch so ein Mist propagiert wird!!!

    • Jeannine sagt:

      Und bevor mich die Redaktion mit der Begründung „es ginge hier um einen Empfehlung für erschöpfte Eltern“ in die Schranken weisen möchte: Mein erstes Kind hat über zwei Jahre nicht durchgeschlafen. Nach einem Jahr Elternzeit ging ich wieder in meinen Beruf, mein Kind weckte mich fünf mal die Nacht. Das war hart. Ja, ich war erschöpft. Aber ich bin stolz darauf, dass mein Kind sicher nie Angst haben musste. Wer sagt denn, dass das Kinderhabrn leicht ist? Wenn es nicht ständig so einen Blödsinn vom unrealistischen Durchschlafen mit wenigen Monaten zu lesen gäbe, könnten sich junge Eltern vielleicht auch mal darauf einstellen, dass das erste, oder auch zweite Jahr kein Zuckerschlecken wird! Berichtet doch lieber mal über die Realität.

      • Lena sagt:

        Sorry, aber die zwei Jahre schlaflose Nächte merkt man deinem aggressiven Text an.
        Mein erster Sohn hat nach der Ferbermethode mit sechs Monaten das Ein- und Durchschlafen gelernt, ist jetzt 5 Jahre alt und er ist immer noch ein super Schläfer und unsem Familienleben hat es sehr geholfen. Denn er hat teilweise 20 Minuten geschlafen und bis zu einer Stunde geschrien, trotz Wiegen, Tragen etc. Nichts half. Und dann zack: nach zwei Nächten durchgeschlafen von 19 – 7 Uhr. Inzwischen gibt’s ja Auswertungen über Jahre mit der Methode und es ist bewiesen, dass es den Kindern nicht schadet.

  6. frauke sagt:

    Hallo, ich denke auch, dass Rituale sehr wichtig für Babys bzw. Kinder sind, so lernen Sie mit der Zeit, dass es Zeit ist schlafen zu gehen. Je eher man anfängt desto besser. Meine Tochter hat die ersten zwei Jahre nicht ein einziges Mal durchgeschlafen, dass kann ziemlich anstregend sein. Aber zum Glück haben auch wir irgendwann eine Lösung gefunden OHNE sie schreien lassen.

  7. Mimi sagt:

    Also ich finde die tipps gut und man sollte nicht verunsichert sein…ich habe bei meinem ersten sohn auch den fehler gemacht das ich immer da war zum einschlafen und ab den 2 lebensjahr wollte er gar nicht ohne mich schlafen und schrie wie am Spieß. Lieber gleich richtig angewöhnen als später was falsches abgewòhnen müssen da macht man es kind und sich selbst schwerer und das kann weit aus mehr schädigen. Jeder der mehr kinder hat hat die erfahrung sicher auch gemacht. Ich habe ein haufen bekannte die auch immer beim einschlafen dabei waren usw und die haben exakt das selbe problem. Meistens endet das dann in völliger verzweiflung weil die kids wissen das wenn sie so reagieren bekommen was sie grade wollen ab ca den 2 lebensjahr das ist aber für eltern nicht immer möglich und auch nicht immer machbar …deshalb Rituale und Rhythmus…wie es überall in der Natur ist.
    Und so schlaumeier die von soooo üblen Schädigungen reden oder schreiben meine mutter war arbeiten hat mich morgens gestillt und oma hat aufgepasst. Ich habe immer allein geschlafen und heute bin ich erwachsen und es hat mir zumindest überhaupt nicht geschadet. Eher im Gegenteil och war von klein auf immer sehr selbstständig und ein angenehmes ruhiges baby und kind.

  8. Verena Burnic sagt:

    So ein Unsinn was hier beschrieben wird. Das Kind sollte nicht bei der Mutter einschlafen, bloß allein lassen beim einschlafen, nicht vor dem Bett sitzen.
    Kinder brauchen die Eltern zum einschlafen. Besonders ab 6 Monaten, wenn die Trennungsängste hinzukommen. Es kann beim Baby psychische Störungen auslösen oder auch eine gestörte Bindung.

    • Redaktion sagt:

      Liebe Frau Burnic, unsere Tipps richten sich an Mütter und Väter, die erschöpft sind und unter Schlafmangel leiden, weil das Kind nicht ein- und durchschlafen kann. Dann kann es sinnvoll sein, an der Situation etwas zu ändern. Wenn die Eltern damit zufrieden sind, dass das Kind bei ihnen/mit ihnen einschläft, ist dagegen überhaupt nichts zu sagen.
      Viele Grüße aus der Redaktion

      • Dunka sagt:

        Das kommt aber überhaupt nicht so rüber. Artikel wie diese verunsichern junge Eltern unnötig! Liebe Mamas, liebe Papas – wenn ihr das Gefühl habt dass eur Zwerge euch zum einschlafen brauchen – dann seid da für sie. Ich bin überzeugt, dass das schreien eines kindes mehr energie kostet als eine kurze liebevolle schlagbegleitung. Und maö ehrlich: eltern deren kinder ohne Geschrei allein einschlafen werden sich wohl kaum hilfe zum Thema schlaf suchen.
        Meine erfahrung ist, dass mamas eher nach solchen themen googeln weil sie nicht sicher sind, ob sie etwas falsch machen wenn die ihrem Kind das geben, was ihnen ihr instinkt sagt. Damit macht ihr alles richtig!

        • Sarah sagt:

          Ich habe drei Kinder und kann nur den Kopf schütteln! Wer seinem Kind die Nähe schenkt, die es braucht und sich auch nach dem Baby richtet, hat es einfacher im Leben. Ist ja nicht so, dass man das Kind mit drei Jahren immer noch durch die Gegend trägt. Aber in den ersten Monaten ist körperliche Nähe, vor allem, beim Schlafen, das, was ein Baby möchte. Welcher Erwachsene möchte schon alleine gelassen werden, wenn er Nähe und Zuneigung sucht. Komisch, dass man Babys dies zumutet….

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