So klein warst du mal!

Erinnerungsboxen: Baby-Erinnerungen konservieren

Manchmal fühlt sich die erste Zeit mit Baby an, als würde sie stillstehen. Und allzu oft wollen wir Eltern diesen Stillstand für immer bewahren. Mit diesen Ideen klappt es.

Ob eingeklebt in Alben oder aufbewahrt in einer Erinnerungsbox: Babyfotos brauchen einen sicheren Ort.
© Foto: Getty Images/Seth Joel
Ob eingeklebt in Alben oder aufbewahrt in einer Erinnerungsbox: Babyfotos brauchen einen sicheren Ort.

Es beginnt in der Schwangerschaft und hört dann ein ganzes Elternleben eigentlich nicht mehr auf: Das Erinnern wollen an all die schönen und besonderen Momente mit Kind. Oft werden vom positiven Schwangerschaftstest bis zur Geburt vom Baby allein schon tausende Fotos gemacht, diese Reise zur Familie ist einfach auch so einzigartig und spannend, dass wir alles festhalten wollen. Und ist das Kind dann auf der Welt, können wir uns manchmal so schwer vom ersten Body oder dem abgeliebten Kuscheltier trennen, das so viel gemeinsam mit dem Nachwuchs erlebt hat.

Erinnerungsbox fürs Baby

Erinnerungen sind flüchtig, auch wenn sich manche direkt in unser Herz brennen. Der erste Tritt im Bauch, die Geburt, das erste Lächeln, das erste Mal "Mama" und auch das erste "Nein", vergessen wir nicht. Aber all die kleinen Zwischenereignisse, die das Leben mit Kindern so besonders machen, verblassen oft im Alltag, auch wenn wir uns noch so sehr bemühen, uns an alles zu erinnern.

Erinnerungsboxen können gegen das Vergessen helfen. Damit hier nicht zu viel durcheinander gerät, ist es ratsam, dass ihr eine Erinnerungsbox fürs Baby und eine für die Kleinkind- und Grundschulzeit anlegt.

Erinnerungen schaffen sollte kein To-do sein

Auch Jahresfotoalben sind eine schöne Idee, weil euer Nachwuchs sich diese (später) sehr gern gemeinsam mit euch anschaut. Denn natürlich ist es aufregend, sich von Mama und Papa von den Momenten erzählen zu lassen, an die man sich selbst nicht erinnern kann. Und gemeinsames Schwelgen in Erinnerungen tut der Bindung gut. Das Anlegen von Fotoalben oder Erinnerungsboxen für Kinder soll aber auf keinen Fall ein weiteres To-do für euch werden, das ihr versucht, in einen übervollen Zeitplan zu quetschen. Deswegen stellen wir euch verschiedene schöne Erinnerungsmöglichkeiten vor, damit für jedes Zeitbudget etwas Passendes dabei ist.

Erinnerungsbox fürs Baby

© Foto: amazon.de

Fürs Aufbewahren von Erinnerungsstücken ist so eine Holzbox der Klassiker. Vom ersten Ultraschallbild (gern einschweißen, sonst ist in einigen Jahren nichts mehr zu erkennen) über den ersten Body bis zum abgeliebten Schnuffeltuch findet hier alles Platz, was euch und euren Nachwuchs in Erinnerungen schwelgen lässt. Es gibt die Boxen in verschiedenen Größen, je nachdem wie viel ihr aufheben möchtet. Außerdem können viele Erinnerungsboxen fürs Baby noch beim Hersteller individualisiert werden.

Baby Erinnerungsbox aus Holz, personalisierbar, über Amazon, ca. 30 Euro.*

Sammelordner für Kindergartenkinder

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Eure Kinder malen ein Kunstwerk nach dem anderen und ihr wollt die schönsten gern aufheben? Ein Sammelordner ist dann das Mittel der Wahl, weil die vielen Bilder dann platzsparend verstaut werden können. Über die Jahre könnt ihr gemeinsam mit euren Kindern immer mal wieder aussortieren und so auch gemeinsam staunen, wie sich der künstlerische Ausdruck eures Nachwuchs verändert hat. Sie werden eben wirklich schnell groß.

Hübscher Ordner für die gesammelten Kunstwerke, über Amazon, ca. 16 Euro*

Jahresfotoalbum

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Ein Jahr geht ganz schön schnell vorbei und oft vergessen wir die kleinen Sachen, die die Zeit einfach ganz besonders gemacht haben. Wenn ihr, gern auch gemeinsam mit eurem Nachwuchs, die schönsten Fotos ordnet und in ein Album klebt, dann habt ihr über die Jahre viele Erinnerungen, die euch auch in schwierigeren Zeiten daran erinnern, viel viel Gutes ihr als Familie erlebt habt. Kinder lieben es außerdem, wenn ihr euch zusammen aufs Sofa kuschelt und über vergangene Reisen oder ihre Geburt erzählt.

Fotoalbum inklusive Sticker über Amazon, ca. 16 Euro.*

Tipp für alle, die nicht selbst basteln und kleben wollen: Ihr könnt Fotoalben auch u. a. bei Cewe Fotobuch oder Once Upon online erstellen und euch dann komplett fertig zusenden lassen.

Geburtstagsalbum

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Wir feiern doch alle gern Geburtstag. Warum nicht die Party zum Anlass nehmen, Erinnerungen zu konservieren? Marisa Hart vom Blog "Baby, Kind und Meer" hat mit "Wir feiern, dass es dich gibt" ein ganz besonderes Geburtstagsalbum geschaffen. Von Geburt bis zum 18. Lebensjahr könnt ihr hier jedes Jahr ein Foto vom Geburtstagskind einkleben sowie die schönsten Momente, Geburtstagsessen und gute Wünsche für das kommende Jahr. Dieses Buch ist ein echter Schatz, der sich im Schwung der Geburtstagsfeierlichkeit fast wie von selbst ausfüllen lässt.

"Wir feiern, dass es dich gibt"-Album über Amazon, 20 Euro.*

Glas der schönen Erinnerungen

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Diese Idee lässt sich auch mit ganz wenig Zeit umsetzen. Stellt an einen zentralen Ort ein Glas der Erinnerungen auf. Das ist wichtig, um sich selbst regelmäßig dran zu erinnern, das Glas zu nutzen. Schreibt auf kleine Zettel, welche schönen Erinnerungen ihr gern bewahren wollt. Das kann von witzigen Redewendungen eurer Kinder bis zu schönen Begegnungen alles sein. Ihr könnt so viel oder so wenig schreiben, wie ihr braucht, um euch auch ein Jahr später beim Vorlesen der Zettel noch daran zu erinnern.

Das Happy Jar-Glas gibt es über Amazon für 15 Euro.*

Preistipp: Wenn ihr kein neues Glas kaufen möchtet, nutzt eins mit Deckel aus eurem Fundus, beklebt es nach Lust und Laune und fangt an zu schreiben und zu sammeln.

Autorin: Andrea Zschocher

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