Unterschätzte Gefahren

Schlimmer Unfall: Baby mit Gartenschlauch verbrüht!

Die Minis im Sommer mit dem Gartenschlauch abspritzen – wer hat das nicht schon mal gemacht? Die meisten Kinder genießen das kühle Nass sehr! Doch was viele unterschätzen: Das Wasser im Schlauch kann sich schnell erhitzen und wird dann zur Gefahr für die Kleinen.

30 Prozent des kleinen Körpers von Nicholas waren nach dem Gartenschlauch-Unfall verbrannt.
© Foto: Facebook / ABC15 Arizona
30 Prozent des kleinen Körpers von Nicholas waren nach dem Gartenschlauch-Unfall verbrannt.

Der Sommer ist da und selbst bei uns im Norden gab es in den letzten Tagen Temperaturen über 30 Grad. Und mal ehrlich: Was gibt es Besseres als eine kalte Dusche aus dem Gartenschlauch oder wild durch den Sprenger zu hüpfen? Herrlich! Doch Vorsicht: Als ich am Wochenende das Planschbecken meiner Tochter auffüllen wollte, verbrannte ich mir dabei die Hand! Dass es nicht mein Kind getroffen hat, war reiner Zufall, denn sie stand schon badebereit daneben.

Restwasser im Schlauch birgt Verbrennungsrisiko

Wie das passieren konnte? Unser Gartenschlauch ist auf eine Trommel gerollt, die in der prallen Sonne stand. Das Restwasser darin hatte sich über den Tag kräftig erwärmt und damit hatte ich einfach nicht gerechnet. Wenn das schon bei uns in Hamburg und Umgebung so schnell geht, ist die Gefahr in Süddeutschland sicher noch größer. Schließlich wird es hier oft noch ein paar Grad wärmer als bei uns.

Wie schlimm das enden kann, zeigt ein Post der Amerikanerin Dominique Woodger. Dieser ist schon etwas älter, hat aber nicht an Relevanz verloren: Dominique lebt in Arizona, wo die Temperaturen schon mal auf 40 Grad klettern. So wie ich, wollte auch sie für ihr Kind das Planschbecken auffüllen und spritzte dabei ihr Baby (neun Monate) ab. Der kleine Nicholas fing an zu schreien – und wurde extrem rot!

Das Wasser im Schlauch hatte sich in der Sonne enorm erhitzt – und bei dem Kleinen Verbrennungen zweiten Grades verursacht! Fast ein Drittel seines Körpers war betroffen. Der Unfall ist mittlerweile fünf Jahre her und Nicholas hat sich glücklicherweise vollständig erholt. Seine Mama wird aber nicht müde zu betonen, wie schnell eine solche Verbrennung gehen kann und warnt alle Eltern eindringlich, die Wassertemperatur zu prüfen, bevor das Kind damit spielen oder baden darf.

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