Die Ostergeschichte für Kinder

Was feiern wir eigentlich an Ostern?

Ostern ist das Fest des Osterhasen. Der bringt die Eier und ein Nest mit Geschenken. Oder steckt da noch mehr dahinter? Wir erklären die Ostergeschichte für Kinder.

Christen auf der ganzen Welt feiern an Ostern die Auferstehung von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Weil Jesus an Ostern für uns am Kreuz gestorben und später zu seinem Vater in den Himmel aufgestiegen ist, dürfen alle Christen auf das ewige Leben hoffen. Wer stirbt, lebt im Himmel weiter. Deshalb ist Ostern das wichtigste Fest der Christen.

Palmsonntag

Vor ungefähr 2.000 Jahren lebte Jesus. Damals fand jedes Jahr das jüdische Pascha-Fest (Pessach) in Jerusalem statt. Um das Fest gemeinsam zu feiern, reisten viele Juden nach Jerusalem. Weil auch Jesus ein Jude war, machte er sich auf den Weg in die Stadt. Am Palmsonntag ritt Jesus auf einem Esel nach Jerusalem. Die Leute dort hatten schon von ihm und seinen Wundern gehört, deswegen freuten sie sich über seine Ankunft. Sie legten Palmzweige und Kleidung auf den Boden, damit der Esel nicht über den staubigen Boden gehen musste. Die Juden hofften, Jesus würde sie von den Römern befreien, die zu dieser Zeit Jerusalem besetzten. Den Römern machte die Beliebtheit von Jesus Angst, denn sie wollten nicht, dass er zum "König der Juden" wird und diese befreit.

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Gründonnerstag

Einige Tage später, am heutigen Gründonnerstag, feierte Jesus gemeinsam mit seinen Jüngern das Abendmahl. Zuerst wusch er ihnen, so wie es damals Brauch war, die Füße. Dann tranken sie gemeinsam Wein und Jesus teilte mit seinen Jüngern ein Brot. Dabei wusste Jesus, dass einer seiner Jünger ihn noch in dieser Nacht verraten würde - bevor der Hahn in der Früh dreimal kräht. Und so passierte es auch.

Karfreitag und Karsamstag

Judas war einer der zwölf Jünger. Er verriet Jesus an die Römer und zeigte ihnen, wo sich Jesus aufhielt. Dafür bekam er Geld als Belohnung. Die Römer nahmen Jesus fest und der Statthalter Jerusalems, Pontius Pilatus, verurteilte ihn zum Tod am Kreuz. Jesus musste das schwere Kreuz einen Berg hinauftragen. Römische Soldaten begleiteten ihn auf seinem Kreuzweg und verspotteten ihn als den „König der Juden“. Sie flochten ihm eine Krone aus Dornenzweigen. Jesus starb am Kreuz. Seine Mutter Maria, seine Jünger und viele Anhänger trauerten um ihn. Sie wickelten Jesus in Tücher und legten ihn in eine Höhle. Davor rollten sie einen schweren Stein und verschlossen das Grab.

Ostersonntag und Ostermontag

Am dritten Tag nach seinem Tod (heute Ostersonntag) wollten einige Frauen Jesus an seinem Grab besuchen. Doch der schwere Stein war zur Seite gerollt und der Leichnam lag nicht mehr in der Höhle. Ein Engel kam und erzählte den Frauen, dass Jesus von den Toten auferstanden ist. Als die Frauen das den Jüngern erzählten, wollten die es erst nicht glauben. Aber als später ein unbekannter Mann mit den Jüngern beim Essen das Brot brach, erkannten die Jünger in diesem Mann den auferstandenen Jesus.

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