Vorsichtsmaßnahmen

Gefahr durch Hüpfburgen: Lasst eure Kinder nur unter DIESEN Voraussetzungen rauf!

Klar, es ist ein echter Spaß für Klein und Groß, aber nur, solange alles gut geht. Hüpfburgen werden immer beliebter. Doch mit wachsender Popularität ist auch die Quote der Verletzungen gestiegen. Liebe Eltern, bitte lasst eure Kinder nur springen, wenn ganz bestimmte Voraussetzungen gegeben sind.

Hüpfburgen sind für Kids ein riesengroßer Spaß, aber auch eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle.
© Foto: iStock/tshortell
Hüpfburgen sind für Kids ein riesengroßer Spaß, aber auch eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle.

Sie werden immer beliebter: Hüpfburgen-Feste reisen von Ort zu Ort und erfreuen unsere Kids im höchsten Maß. Auch groß im Trend: Hüpfburgen als lustiges Highlight für den Kindergeburtstag. Für nicht mal 70 Euro kann man die quietschbunten Teile mittlerweile mieten. Doch auch Schreckensnachrichten im Zusammenhang mit Hüpfburgen hören wir leider immer häufiger: Unfälle führen zu mitunter schweren Verletzungen und Brüchen, vor allem bei den Kleinsten. Meist in der prallen Sommerhitze aufgestellt, können sie auch zu starken Überhitzungen führen. Und: In letzter Zeit wurden immer mehr Unfälle bekannt, bei denen die Hüpfburgen durch starke Windböen erfasst wurden. In Australien kamen bei einem solchen Vorfall sogar sechs Kinder ums Leben. Sie fielen aus zehn Metern Höhe herunter. 

Was sollen Eltern nun also tun? Auf den Spaß gänzlich verzichten? Die Physiotherapeutin Kathrin Mattes gibt auf ihrer Facebook-Seite und auf Instagram eine umfassende Antwort. Sie klärt anhand wissenschaftlicher Studienergebnisse und Unfallstatistiken der letzten Jahre detailliert über die Risiken auf: "Es gibt in der Hüpfburg einen unebenen, labilen Untergrund, der es schwieriger macht, Sprünge und Landungen zu koordinieren und einzuschätzen. Zudem ist mindestens eine Seite der Hüpfburg offen und es sind noch häufiger als im Trampolin viele Kinder gleichzeitig anwesend." Spezialisiert auf Babys, Kinder und Frauen während und nach der Schwangerschaft zeigt die Physiotherapeutin aus Österreich in ihrem Posting aber auch Vorsichtsmaßnahmen auf, unter denen man Hüpfburgen weiterhin benutzen kann. 

Alle Infos zu den Hüpfburgen-Gefahren und den Vorsichtsmaßnahmen könnt ihr in diesem Posting noch mal nachlesen:

Ob Kathrin Mattes ihre eigenen Kinder (4 und 8) in eine Hüpfburg lässt? "Ja, wenn sie unbedingt wollen – aber ich lasse sie dabei nicht aus den Augen, sie passen auf und jedes Kind hat genug Platz und achtet auf die anderen. Und trotzdem kam der Vierjährige mit verkniffenem Gesicht aus der Hüpfburg und sagte: 'Ich hab mir den Rücken verknackst.'"

In diesem Artikel geben wir hilfreiche Tipps für Trampolin-begeisterte Familien. Denn auch hier ist besondere Vorsicht geboten, vor allem zusammen mit kleinen Kindern: 

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