Ernährung

Sushi in der Schwangerschaft: Was ist erlaubt?

Eines der meist diskutierten Themen rund um Schwangerschaft ist die Ernährung. Was darf man als werdende Mama essen, was nicht? In der Küche gibt es einiges zu beachten, deshalb möchten wir euch den Überblick erleichtern. Hier gehen wir der Frage nach, ob und welches Sushi unbedenklich ist.

Sushi gibt es zum Glück in vielen verschiedenen Varianten, deshalb müssen auch werdende Mamas nicht ganz darauf verzichten.
© Foto: Getty Images/Jamie Grill
Sushi gibt es zum Glück in vielen verschiedenen Varianten, deshalb müssen auch werdende Mamas nicht ganz darauf verzichten.

In der Schwangerschaft kommt oft die Frage auf, welche Lebensmittel weiterhin unbedenklich verzehrt werden können und welche vermieden werden sollten. Insgesamt ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung wichtig und besonders Fisch kann werdenden Müttern wichtige Nährstoffe bieten. Da roher Fisch in der Schwangerschaft aber tabu ist, erklären wir hier, worauf ihr beim Verzehr von Sushi achten solltet – und warum ihr trotzdem nicht komplett darauf verzichten müsst.

Darf ich Sushi in der Schwangerschaft essen?

Auch werdende Mütter dürfen sich Sushi schmecken lassen – dabei kommt es allerdings auf die Sushi-Variante an. Alle Sorten mit rohem Fisch sollten vermieden werden. Vegetarisches und veganes Sushi ist dagegen kein Problem. Auch Sorten mit gänzlich durchgegartem Fisch oder Fleisch sind erlaubt. 

Wer im Restaurant Sushi essen möchte, kann zur Sicherheit nachfragen, ob der Fisch oder das Fleisch wirklich durchgekocht ist und nachhaken, ob das Sushi auch nicht mit den selben Utensilien zubereitet wird, wie die rohen Sushi-Varianten.

Um ganz sicher zu gehen, kann einfach vegetarisches Sushi bestellt werden. Meistens gibt es tolle Maki und Nigiri Kreationen, die ganz ohne Fisch auskommen. 

Welches Sushi ist in der Schwangerschaft gefährlich?

Von diesen Zutaten sollten Schwangere also lieber die Finger lassen, denn Sushi-Varianten mit diesen Komponenten können möglicherweise Keime oder Bakterien mit sich bringen und dem Ungeborenen schaden:


  • geräucherter Fisch 
  • roher Fisch 
  • Meeresfrüchte

Auch Fische mit einem hohen Quecksilbergehalt sollten vermieden werden. Zwar sind diese in der Regel für Erwachsene unbedenklich, sie können jedoch bei dem Ungeborenen gesundheitliche Probleme verursachen, wenn sie über die Plazenta zum Baby gelangen. Zu den Fischarten, die einen hohen Quecksilbergehalt haben, zählen folgende:

  • Speerfisch
  • Hai
  • Schwertfisch
  • Großaugen-Thun
  • Kaiserbarsch
  • Makrele

Zutaten für Sushi, die in der Schwangerschaft erlaubt sind

Wer Lust hat, sich in der Küche selbst auszuprobieren, kann Sushi recht unkompliziert selber zubereiten*. Diese Liste kann euch helfen, einen Überblick über leckere Zutaten zu bekommen, die auch werdende Mütter in ihrem Sushi genießen dürfen: 

  • Karotte
  • Avocado
  • Paprika
  • Gurke
  • gebratenes oder gekochtes Ei
  • Pilze
  • durchgekochter Fisch
  • durchgebratenes Hühnerfleisch
  • Sushi-Reis

Fazit

Beim Verzehr von Sushi in der Schwangerschaft kommt es auf die Variante an: Sushi mit durchgegartem Fisch oder Fleisch ist unbedenklich. Und auch Veggie-Varianten sind erlaubt und können vielfältig sein. Außerdem werden Variationen ohne Algen empfohlen. Wer sichergehen möchte, bereitet sich das Sushi selber zu oder fragt im Restaurant nach.

Autorin: Laura Wohlmuth

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